You got me in chains for your love (Tardy)- Für justaylish

You got me in chains for your love (Tardy)- Für justaylish

Beitragvon kuyami » 26. Sep 2015, 08:27

Titel: You got me in chains for your love
Fandom: Youtuber
Pairing: Taddl/Ardy (Tardy)
Rating: P18-Slash
Warnings: Außer P18… nicht wirklich x)
Erfüllter Wunsch: Taddl will endlich wieder mal n'Video für seinen LetsPlay-Kanal aufnehmen, leider macht ihm Ardy da n'Strich durch die Rechnung, nachdem er unter dem Schreibtisch verschwindet



Sooo meine liebe justaylish,

hier also nun dein Wichtel. Ich hoffe, du hast zumindest ein wenig Freude daran und ich konnte deinen Wunsch gut umsetzen ;)
:knuff:
(Und entschuldige, dass ich keine große Zeit für ein längeres Vorwort habe, ab morgen dann wieder ;) )

~*~

You got me in chains for your love



Mit einem Seufzen setzte Taddl sich an seinen Schreibtisch und schaltete den PC an.
Wie lange war es jetzt schon wieder her? Zwei Wochen? Vielleicht sogar schon drei?
Auf jeden Fall hatte er schon viel zu lange kein LetsPlay mehr auf seinem Youtube-Kanal hochgeladen.
Die Kommentare auf den sozialen Netzwerken schrien zwar so laut und unverschämt, als wäre es schon ein halbes Jahr her, aber das kannte er ja schon. Und was hatte er von dieser Altersklasse schon zu erwarten?
Manchmal wünschte er sich doch, etwas anderes zu machen… vielleicht schon Youtube, aber mit anderem Content, um wenigstens eine andere Zielgruppe anzuziehen.
Aber gut, das war auch nicht fair. Er wusste nur zu gut, dass viele angenehme Zuschauer nur von den unverschämten und nervigen Fangirlies verdeckt wurden.
Außerdem machte ihm Youtube zu viel Spaß und seine LetsPlays erst Recht. Denn er war sich durchaus bewusst, wie leicht es war, damit Geld zu verdienen.
Nicht, dass er schon groß Berufserfahrung vorweisen konnte, aber er hatte ja schließlich auch Freunde, die „richtig“ arbeiteten und die hatten wesentlich mehr zu tun, als er mit seinen paar Videos. Gut, die mussten auch nicht ihre Privatsphäre und einen Teil ihrer Seele an die Öffentlichkeit verkaufen, aber so ein paar Opfer bringen musste man wohl – jeder auf seine eigene Art und Weise.

Allein schon deswegen sollte er wirklich endlich Mal wieder ein Video aufnehmen, um sein Gewissen zu beruhigen. Gerne würde er den Zuschauern zwar ein kurzes Statement abgeben, weshalb so lange nichts passiert war, aber er konnte dann doch wohl schlecht erzählen, dass er absolut keine Lust gehabt und stattdessen nur mit Ardy im Bett gelegen hatte. Denn dort hatten sie Sex gehabt, ein bisschen gekuschelt, noch mehr Sex gehabt, eine Serie angesehen, währenddessen gekuschelt, gegessen… eigentlich so das Übliche gemacht, aber vor allem eben miteinander geschlafen. Im Moment war Ardy einfach unersättlich und ließ ihm kaum eine ruhige Minute. Nicht, dass er sich beschweren würde, aber eine offizielle und wahrheitsgemäße Begründung konnte er damit nicht abgeben. Nein, wirklich nicht.
Lieber ein einfaches „Na, ihr Nudeln?“ wie immer und dann anfangen über das Spiel zu quatschen.
Um die meisten Zuschauer versöhnlicher zu stimmen, hatte er sich schon zurecht gemacht, so dass er mit Webcam aufnehmen konnte. Dann würde es immerhin ein, zwei Beschwerden weniger geben.

Ob man ihm wohl ansah, wie unfassbar glücklich er gerade war?
Die gemeinsame Zeit mit Ardy war so notwendig gewesen. Nur sie beide…
In letzter Zeit war viel los gewesen. Die Videodays, Gamescom, permanent Freunde, die vor ihrer Tür standen, etwas mit ihnen unternehmen wollten oder dann bei ihnen eine Schlafmöglichkeit suchten.
Viel Zeit zu zweit war ihnen also nicht geblieben, bis sie einfach Schluss gemacht hatten mit dem ganzen Stress, die Klingel abgestellt und sich bei ihren Freunden abgemeldet hatten. Und dann waren sie einfach nur unter der Bettdecke verschwunden und waren viele lange und wunderbare Tage nicht mehr darunter hervor gekommen.

Aber nun wurde es eben doch endlich Mal wieder Zeit, ein Video zu drehen.
Taddl hatte Ardy in sein eigenes Aufnahmezimmer verfrachtet, mit dem Auftrag, auch endlich wieder ein LetsPlay zu produzieren.
Natürlich hatte Ardy ein wenig genölt und genörgelt, er wüsste ja gar nicht, was er aufnehmen sollte, bis Taddl ihm dann 'The Walking Dead' schmackhaft gemacht hatte.
Zum einen wusste er, dass Ardy das Spaß machte und zum anderen war er mit diesen langen Folgen dann wenigstens eine Zeit lang beschäftigt und Taddl konnte selbst in Ruhe aufnehmen.

Zum ersten Mal seit viel zu langer Zeit startete Taddl seine Facecam und richtete sie erstmal wieder richtig aus. Was war denn mit der passiert? Fast 5 Minuten brauchte er, bis er die Cam endlich wieder in ihrer gewöhnlichen Einstellung hatte.
Welches Spiel wollte er gleich noch spielen? Ach ja, richtig. Erstmal eine Runde Hide'n'Seek zum aufwärmen.

Also öffnete er sein Aufnahmeprogramm und auch schon mal Minecraft und überprüfte gerade nochmal die richtigen Einstellungen, als seine Zimmertür ohne Klopfen geöffnet wurde.

Genervt rollte er mit den Augen, wandte sie jedoch absichtlich nicht vom Bildschirm ab.

„Taddl?“, fragte Ardy, während Taddl sah, wie er sein Zimmer betrat.
„Was?“, knurrte er zurück und klickte sich durch verschiedene Shader.

„Was machst du?“

„Ähm, aufnehmen vielleicht?“ Taddl schloss genervt die Augen und versuchte Ardy, der jetzt langsam zum Schreibtisch kam, nicht zu beachten.
Dann stellte Ardy sich ohne ein Wort zu sagen hinter ihn und massierte seine Schultern.
Taddl versuchte das zu ignorieren und klickte weiter. Himmel, wie viele Shader hatte er denn bitte schon heruntergeladen? Und wieso sahen die alle so kacke aus?

Aber es half nichts. Er konnte Ardy nicht einfach so ignorieren. Vor allem nicht, wenn er das tat, was er gerade eben nun Mal tat.
Denn plötzlich spürte er Ardys weiche Lippen an seinem Hals, seinem Kinn, dieser einen bestimmten Stelle unter seinem Ohr, bei der er immer eine Gänsehaut bekam. Seine Zunge leckte sanft über sein Ohrläppchen, biss dann sanft hinein und Taddl versuchte seine Erregung, die sich jetzt schon ausbreitete, zu verstecken.

„Willst du das jetzt wirklich?“, hauchte Ardy leise in sein Ohr und alle Gereiztheit war wie weggeblasen. Dennoch versuchte er sich daran zu erinnern, was er eigentlich gerade tun wollte. Ein LetsPlay-Video aufnehmen. Seinen Kanal am Laufen halten. Geld verdienen.

„Ardy“, grummelte er also nur und versuchte ihn mit einem Zucken seiner Schulter abzuschütteln. Vergeblich.

„Zum Aufnehmen bist du doch noch viel zu verspannt“, murmelte Ardy leise, küsste sich seinen Hals hinab, schob sein Shirt zur Seite und leckte so sanft über sein Schlüsselbein, dass Taddl leicht erschauderte.

„Bin ich nicht. - Und jetzt verzieh dich und lass mich aufnehmen!“, forderte er und war selbst überrascht, dass er so ernst klingen konnte. Seine wachsende Erregung hatte er wohl doch ganz gut im Griff.

Oder auch nicht. Denn plötzlich spürte er Ardys Hand in seinem Schritt, die dort fest zupackte und seinen halbsteifen Schwanz ergriff. Vielleicht hätte er sich doch nicht in Boxershorts vor den PC setzen sollen. Aber verdammt, das war nun Mal der Vorteil von so einem Job: man musste dafür nicht mal Hosen anziehen.
„Also ich finde ja, du bist viel zu hart zum aufnehmen“, schnurrte Ardy leise in sein Ohr.
Doch bevor Taddl wieder protestieren und ein letztes Mal versuchen konnte, Ardy von allen weiteren Taten abzubringen, zog der plötzlich von hinten seinen Schreibtischstuhl ein wenig zurück. Dann ging er um ihn herum, kniete sich auf den Boden und verschwand schnell unter dem Tisch.

„Oh fuck... Ardy! Nicht jetzt, okay?“, fluchte Taddl, als Skype ihm gerade meldete, dass Manu online gekommen war.
Doch Ardy reagierte gar nicht auf seinen Protest, streichelte nur sein nacktes Knie, verteilte dann darauf Küsse und wanderte mit seinen Lippen seinen Oberschenkel nach oben.

Als Ardy seine Shorts nach oben schob und mit seinen Lippen sacht seine Oberschenkelinnenseite streifte wusste er, dass seine Beherrschung nicht mehr lange anhalten würde.

Das Nächste, das Taddl spürte war, wie Ardy am Bund seiner Shorts zupfte und ihn scheinbar dazu bringen wollte, seine Hüften anzuheben, damit er sie ihm ausziehen konnte. Doch irgendwie schaffte Taddl es, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Schließlich hatte er sich nicht extra fürs Video drehen zurecht gemacht, um jetzt doch mit Ardy ins Bett zu hüpfen. Nicht, dass er das danach nicht gerne tun würde, aber eben nicht gerade jetzt. Jetzt wollte er aufnehmen und danach erst wieder mit Ardy unter die Bettdecke kriechen.

„Man Ardy, jetzt lass das! Ich will hier aufnehmen und Manu hat Zeit, wir könnten ne Runde PVP...“
Doch weiter kam er nicht. Denn plötzlich lugte Ardy unter dem Tisch hervor.

„Bist du dir sicher?“, fragte er noch einmal und zog am Kragen seines Shirts, so dass Taddl endlich – jetzt wo er Ardy mal genau musterte – sehen konnte, dass er sein Lederhalsband trug. Das Taddl ihm gekauft hatte, weil er allein schon den Gedanken so scharf gefunden hatte, wie Ardy damit wohl aussehen würde.

Und jetzt kniete er hier vor ihm auf dem Boden, mit leicht geröteten Wangen, einem verführerischen Blitzen in den Augen und diesem schwarzen Lederband um den Hals, das ihn allein schon vom Hinsehen total erregte.

Taddl schluckte schwer, versuchte seinen Blick abzuwenden und murrte:
„Komm schon. Wir wollten doch beide aufnehmen. Danach vögeln wir dann wieder, okay?“

Ardys Antwort war kurz, trocken und unmissverständlich:
„Nein!“
Dann verschwand er ohne zu zögern wieder unter dem Tisch. Taddl spürte, wie Ardy seine Beine auseinander drückte, damit er dazwischen kriechen konnte und Taddl war jetzt schon so geil, dass er nichts dagegen machen konnte, außer seine Beine wirklich zu spreizen.
„Nur ein kleiner Blowjob, ja?“, hörte Taddl Ardys Stimme von unten zu ihm nach oben dringen. Und gerade wollte er sich ihm einfach schon hingeben, seine Hüfte anheben und darauf warten, Ardys warme Zunge an seiner Eichel zu spüren, als Manu ihn auf Skype anrief.
Das war dann das endgültige Zeichen, die Erinnerung daran, weswegen er hier eigentlich am PC saß und nicht mit Ardy im Bett lag.

„Später, Ardy. Hab ich doch gesagt. Und jetzt verzieh dich!“, forderte er ihn nochmals auf.
Doch Ardy schien das nicht zu beeindrucken. Stattdessen angelte er nach Taddls Hand und zog sie zu sich unter den Tisch. Taddl spürte Ardys heißen Atem auf seinem Handrücken und dann, wie sich seine weichen Lippen über seine Finger küssten.
Anschließend dirigierte Ardy seine Hand ganz bestimmt zu einer Stelle. Zumindest konnte Taddl sich nur so erklären, wieso er plötzlich das Leder von Ardys Halsband unter seinen Fingerkuppen spürte.
Das feste Leder des Bandes bildete einen starken Kontrast zu Ardys weicher Haut und fühlte sich unter seinen Fingern einfach nur viel zu verführerisch an.
Doch wenn Ardy gedacht hatte, dass er ihn dadurch überzeugen konnte, dann hatte er sich geschnitten.
Taddl gab jetzt nämlich nicht nach; er wollte immer noch aufnehmen. Dazu war er viel zu ehrgeizig und perfektionistisch und mochte es einfach gar nicht, wenn auf seinem Kanal eine so lange Video-Pause war. Dass Ardy das eher egal war und für ihn seine Faulheit und Chillen im Vordergrund standen wusste Taddl schon, doch das interessierte ihn jetzt genauso wenig wie es Ardy interessierte, dass Taddl erst später mit ihm Sex haben wollte.

Also reagierte er jetzt vermutlich ganz anders, als Ardy sich das gedacht hatte. Denn er tastete sich vorsichtig über das Halsband, streichelte immer wieder sanft Ardys Hals, bis er schließlich bei dem kleinen Metallring angekommen war, der vorne am Leder befestigt war.
Dort hakte er seinen Finger ein und hörte nur Ardys überraschtes Keuchen, ehe Taddl ganz langsam mit seinem Schreibtischstuhl zurück rollte und Ardy vorsichtig am Halsband mit sich zog.
Ardy krabbelte unter seiner Führung unter dem Tisch hervor und jetzt… jetzt wo Taddl sehen konnte, wie gut ihm das Halsband stand, mit wie viel Stolz Ardy es trug und wie sehr es symbolisierte, dass Ardy zu ihm, und nur zu ihm gehörte, da wäre er schon fast allein von diesem Anblick gekommen.

Doch er bemühte sich um einen Funken Selbstbeherrschung. Er wollte aufnehmen, verdammt nochmal. Minecraft war schon geöffnet, die Facecam richtig ausgerichtet, das Aufnahmeprogramm lief schon und musste nur noch gestartet werden. Und er wollte nicht, dass das alles jetzt umsonst gewesen war.
Also stand er auf, den Finger noch immer in Ardys Halsband gehakt, und zog ihn langsam zu sich nach oben. Ardy rappelte sich auf, hielt sich an seinen Beinen fest, um nicht umzufallen und stand dann dicht vor ihm.
Triumphierend grinste er ihn an, schien zu denken, dass er jetzt gewonnen hatte und lehnte sich zu ihm für einen Kuss.
Doch Taddl schüttelte nur den Kopf, wich Ardys Lippen aus und ging jetzt rückwärts. Ardy hatte er durch das Halsband und den kleinen Ring daran noch immer unter Kontrolle und er folgte ihm.
In Ardys Augen blitzte es, als sie sich dem Bett näherten, doch Taddl ließ sich nicht darauf fallen, sondern ging mit Ardy im Schlepptau weiter, bis er neben seinem Bett und vor seinem Nachttisch stand.
Mit einem versucht drohendem Blick und hochgezogenen Augenbrauen, ließ er jetzt von Ardy und seinem Halsband ab, bevor er sich bückte und, ohne seinen Freund aus den Augen zu lassen, in der Schublade des Nachtschränkchens kramte.

Ohne Ardy zu zeigen, was er gefunden hatte, winkte er ihn mit einem Finger zu sich heran. Ardy grinste, schien sich zu freuen und davon überzeugt zu sein, Taddl doch dazu gebracht zu haben, mit ihm ins Bett zu gehen und kam freudig auf ihn zu.

Taddl zögerte nicht lange, nutzte die Gelegenheit, Ardy nochmal an seinem Halsband an sich zu ziehen, weil es ihm viel zu gut gefiel, ihn so unter Kontrolle zu haben, und küsste ihn dann.
Sofort ließ Ardy sich auf ihren Kuss ein, drängte sich an ihn und Taddl spürte durch Ardys Jogginghose hindurch, wie hart er jetzt schon war. Armer Ardy…
Während sie sich noch immer küssten, tastete Taddl wieder nach dem Halsband und dem kleinen Metallring und hakte die Metallkette, die er in seiner Schublade gefunden hatte, dort ein.

Ardy löste sich von ihm, betrachtete die Kette, die Taddl noch immer kontrollierend in der Hand hielt und fragte dann mit vor Erregung glänzenden Augen:
„Die Leine? Du bist manchmal so eine Sau!“
Dann lachte er leise und zog Taddl nur wieder für einen Kuss an sich. Taddl wusste, dass Ardy das Halsband überhaupt nicht störte. Ganz und gar nicht. Meist wurde er schon ganz hart, wenn Taddl es ihm nur anlegte. Dass Ardy sich das heute selbst umgebunden hatte, gefiel ihm zugegebenermaßen nicht ganz so gut. Denn Taddl liebte es, wenn er Ardy durch das Festziehen des Verschlusses klar machen konnte, zu wem er gehörte.
Genau zu diesem Zweck war auch die Leine da. Manchmal mochte Ardy das, manchmal auch nicht. Dass es ihn heute ganz geil machte, war wirklich schwer zu übersehen.
Zumindest strampelte er sich jetzt schon seine Jogginghose von den Füßen, während sie sich noch küssten.
Dass Taddl sonst nicht weiter auf seine Spielchen einging, schien Ardy noch gar nicht bemerkt zu haben. Doch das sollte er spätestens jetzt, als Taddl ihn von sich schob und neben sich auf's Bett schubste.
Dann lehnte er sich kurz über ihn, hakte das andere Ende der Leine schnell an dem kleinen Haken in der Wand ein, den sie extra dafür angebracht hatten, und trat dann einen Schritt zurück um sein Werk zu begutachten.

„Ernsthaft jetzt?“, fragte Ardy so gar nicht begeistert nach und klimperte kurz mit der Kette, als er scheinbar begriffen hatte, dass Taddl jetzt nicht zu ihm ins Bett kommen würde.

„Ernsthaft!“, stellte Taddl klar und machte sich dann wieder auf den Weg zum Schreibtisch.
„Ich hab dir gesagt 'später', aber du wolltest ja wieder nicht hören. Also… wartest du jetzt.“

„Fick dich!“, schleuderte Ardy ihm entgegen und ließ sich frustriert seufzend in die Kissen zurück fallen. Und Taddl wusste, dass er warten würde. Genau dort, wo er jetzt war. An Ort und Stelle. Oder zumindest in dem Spielraum, die seine kleine Leine ihm erlaubte.
Natürlich war Ardy dazu in der Lage, sich selbst von der Kette zu befreien. Es war ein einfacher Haken, den man lediglich auf drücken musste. Kein besonderes Schloss oder Ähnliches.
Aber es gehörte zu ihrem Spiel, dass Ardy genau das nicht tat. Dass er angeleint blieb, so lange Taddl das wollte. Weil er einen Teufel tun und ihre Spielregeln brechen würde.
Gut für ihn, denn es nervte Taddl noch immer genug, dass er ihn jetzt schon die ganze Zeit vom Drehen abgehalten hatte.

„Sei einfach brav, dann beeil ich mich vielleicht“, warf Taddl Ardy jetzt noch über die Schulter hinweg zu, nachdem er sich wieder auf seinen Stuhl gesetzt hatte und hörte nur ein verächtliches Schnauben hinter sich. Sollte er ruhig schmollen. Sobald Taddl später auch nur einen Schritt Richtung Bett machte, wäre Ardy sowieso sofort wieder willig. Also brauchte er sich darüber nun wirklich keine Gedanken zu machen.

Stattdessen konnte er sich jetzt endlich darauf konzentrieren, ein neues LetsPlay aufzunehmen. Manus Anrufe ignorierte er noch immer und schloss Skype jetzt ganz. Gemeinsam aufnehmen wollte er jetzt nicht mehr und auch mit Manu einfach nur quatschen, lag jetzt gerade nicht in seinem Interesse – vor allem dann nicht, wenn Ardy hinter ihm immer noch angeleint im Bett wartete.
Verdammt, er durfte gar nicht daran denken…
Doch als er die Facecam ein wenig anders ausrichtete, damit Ardy auf keinen Fall zu sehen war, versuchte er, wieder professionell zu sein.

Dann warf er noch einen kurzen Blick über die Schulter zu Ardy, der immer noch zu schmollen schien, überprüfte nochmal die Webcam und startete endlich die Aufnahme.

~*~

Alles lief gut, geradezu problemlos und Taddl spielte eine spaßige Runde Hide'n'Seek. Ein kurzer Seitenblick auf seinen Timer sagte ihm, dass er vielleicht noch einen kurzen Durchgang schaffen würde, um das Video zu füllen. Und gerade, als er ansetzten wollte, um seinen Zuschauern genau das zu klären, hörte er hinter sich das Klimpern der Kette.
Also sprach er noch ein wenig lauter und hoffte einfach nur, dass der Bass seiner Stimme solche Hintergrundgeräusche übertönen würde. Schließlich wollte er Ardy jetzt nicht auch noch verbieten, sich zu bewegen. Der war gerade bestimmt eh schon angefressen genug, weil er noch warten musste, bis er Sex bekam.

Nachdem er sich als Werkbank ein gutes Versteck gesucht hatte und dort dann auf einen guten Zeitpunkt für einen Angriff wartete, war er kurz still, hörte für wenige Sekunden auf, seine Zuschauer voll zu labern. Und dann hörte er etwas, das ihm den Schweiß ausbrechen ließ. Wieder ein leises Klimpern der Kette, doch das war wirklich nur nebensächlich. Denn vor allem hörte er Ardys leises unterdrücktes Keuchen.
Das konnte doch jetzt nicht sein Ernst sein!
In Sekundenschnelle reagierte Taddl und fing wieder an zu sprechen, ein wenig lauter und auch etwas schneller als gerade eben noch. Hauptsache reden, reden, reden. Damit niemand im Video hören konnte, was Taddl hörte. Stöhnen, Keuchen und ganz offenkundige Lust.
Dieser verdammte Bastard.
Nicht nur, dass es ihn verdammt anmachte, das zu hören. Die Bilder in seinem Kopf reichten schon aus, damit er so hart wurde, dass er sofort hätte abspritzen können. Auch die Furcht saß ihm im Nacken, dass man diese wunderbaren Geräusche, die doch sonst nur für ihn allein bestimmt waren, plötzlich in einem öffentlichen Video hören konnte.
So schnell wie möglich beendete er also die Aufnahme, hetzte sich schon so bei seinen letzten verabschiedenden Worten, dass er sich fragte, ob er das Video wohl überhaupt würde posten können, und klatschte dann schnell mit seiner Hand auf die Kamera.

Darauf bedacht, sich nicht umzudrehen und Ardy anzusehen, beendete er sein Aufnahmeprogramm, schaltete die Kamera aus und beendete sogar Minecraft. Ob die Aufnahme geglückt war, ob die Tonspur korrekt aufgezeichnet worden war, das alles war ihm jetzt egal. Normalerweise checkte er genau das immer gleich nach der Aufnahme. Doch heute… definitiv nicht.

Stattdessen drehte er sich mitsamt seinem Stuhl zum Bett um. Nur, um zu sehen, wie Ardy dort auf seinem Bett lag. Noch immer angeleint, aber mit heruntergelassenen Shorts und geschlossenen Augen. Seinen harten Schwanz hatte er in der Hand und holte sich tatsächlich einen runter.
So lange Ardy die Augen noch geschlossen hielt und ihn nicht sehen konnte, schluckte Taddl und leckte sich über die Lippen. Dieser Anblick erregte ihn einfach zu sehr. Er liebte es, wenn Ardy sich selbst verwöhnte und er ihm dabei zusehen konnte. Dieser Bastard wusste das ganz genau und nutzte es jetzt für sich aus.
Denn es war eines ihrer kleinen Spielchen, dass Ardy sich oft selbst einen runterholte und Taddl so lange wie möglich versuchte, ihm einfach nur dabei zuzusehen. Lange schaffte er das jedoch meist nicht, weil es ihn zu sehr erregte. Also wischte er dann immer Ardys Hand bei Seite und legte entweder selbst Hand an, verwöhnte ihn mit seinem Mund oder befriedigte ihn noch ein wenig anderweitig, ein wenig intensiver.

Heute fragte er jedoch nur:
„Was soll das?“ und versuchte vergeblich, genervt zu klingen.
Auf Ardys Gesicht schlich sich ein breites Grinsen, bevor er die Augen öffnete und ihn ansah. Seine Hand massierte zwar langsamer weiter, hörte jedoch nicht auf.
„Ich hab eben Spaß mit mir selbst, wenn du lieber aufnimmst“, antwortete Ardy trotzig und Taddl schien es, als würde er seine Finger jetzt extra langsam über seinen eigenen Schaft gleiten lassen, damit Taddl auch ja keine Bewegung und keine Regung, keinen Laut, den er von sich gab, verpasste.
Und es funktionierte nur allzu gut. Taddl wurde noch ein wenig heißer und er fluchte zwar ein kurzes „Wichser“, zog sich dann aber trotzdem schnell sein Shirt über den Kopf und warf sich neben Ardy auf's Bett.

„Das, mein Freund… hättest du lieber nicht getan“, warnte er Ardy mit einem verheißungsvollen Tonfall vor, hakte seinen Finger dann wieder in den kleinen Silberring des Halsbandes und zog Ardy langsam und vorsichtig zu sich nach oben und so nah zu sich heran, dass Ardy sich breitbeinig auf seinen Schoß setzte.

Zärtlich streichelte er Ardys Nacken, fuhr sanft mit seinen Fingerspitzen unter das Halsband und entlockte Ardy damit eine Gänsehaut. Doch wenn er ehrlich war, hatte er nur heimlich überprüfen wollen, ob Ardy das Lederband auch nicht zu eng angelegt hatte. Nicht dass er ihm tatsächlich irgendwie weh tat, wenn er ihn jetzt daran zu sich nach unten zog für einen Kuss.

„Scheiße, das sieht einfach zu heiß aus“, gab er leise zu und erstickte seine Worte dann lieber wieder in einem Kuss.
„Ich gehör eben zu dir“, murmelte Ardy leise zurück und riss damit jegliche Selbstbeherrschung Taddls einfach ein.
Fast schon etwas ungestüm rollte er sich auf Ardy, drängte sich zwischen seine Beine und konnte nicht aufhören ihn zu küssen, ihn anzufassen und immer wieder seinen Hals zu streicheln.
Doch Ardy konnte ebenfalls nicht verbergen, wie gut ihm gefiel, was Taddl gerade tat. Zu hart presste sich seine Erektion gegen Taddls Schenkel, als der sich jetzt über seinen Hals nach unten bis zu seinen Brustwarzen küsste.
Er saugte sie in seinen Mund, umspielte sie mit seiner Zunge und kratzte dann sanft mit seinen Zähnen darüber, genoss Ardys leises, unterdrücktes Stöhnen dabei.

Dann stützte er sich auf seine Ellenbogen, richtete sich ein wenig auf, damit er Ardy ansehen konnte. Ardy und sein Lederhalsband.
Scheiße, eigentlich war er doch sonst nicht so besitzergreifend. Aber wie Ardy da gerade so nackt unter ihm lag und ein eindeutiges Zeichen um seinen Hals trug, dass er zu ihm gehörte, da machte ihn das unfassbar an.
Aber dennoch war er noch immer ein klein wenig angefressen, dass Ardy ihn schon wieder vom Videos drehen abgehalten hatte. Und das, obwohl Taddl ihm vorher ausdrücklich gesagt hatte, dass er das doch bitte lassen sollte. Dabei hatte Taddl doch versucht, ihn mit seiner eigenen Aufnahme zu beschäftigen. Das war jedoch so schief gegangen, dass er Ardy sogar an seinem Bett angeleint hatte und der es trotzdem schaffte, dass Taddl sofort einen feuchten Dreck darauf gab, wann er wieder ein Video hochladen konnte. Jetzt interessierte ihn nur Ardy, dessen Erregung sich nicht nur hart gegen seinen Bauch presste, sondern die sich auch in seinen glasigen Augen spiegelte.

Kurz biss Taddl ihm sanft in den Hals, küsste die Stelle danach und wanderte mit seinen Lippen wieder zu Ardys Mund.

„Du bist heute oben für mich, ja?“, ordnete er mehr an, als dass er fragte. Und dennoch hoffte er, dass er dabei genauso verführerisch geklungen hatte, wie er sich das gedacht hatte. Aber scheinbar hatte es funktioniert, denn Ardy nickte sofort, wirkte ein wenig atemlos und Taddl hatte den Eindruck, er würde noch ein wenig röter anlaufen.

Einen Moment gönnte er ihnen noch. Einen Moment, in dem sie sich küssen und streicheln und sich nahe sein konnten. Dann jedoch wurde die Erregung zu groß und er richtete sich wieder auf, lehnte sich mit einem Kissen bequem an die Wand und zog dann Ardy, der sich auch schon aufgerichtet hatte, wieder an seinem Halsband auf seinen Schoß.
Verdammt, was war nur los mit ihm? Er mochte es doch eigentlich gar nicht, wenn Ardy irgendwie so unterwürfig war. Aber gerade eben… mit diesem Halsband, wo er ihn so dirigieren konnte, wie er mochte… das machte ihn einfach viel zu scharf. Genauso wie die Kette, die immer noch als Leine fungierte und Ardys Spielraum erheblich einschränkte.
Aber noch viel schärfer machte es ihn, dass Ardy das zu gefallen schien. Dass er sich kein einziges Mal versteifte oder protestierte, sondern dass er sich scheinbar immer versuchte, ein leichtes Schmunzeln zu verkneifen, wenn Taddl ihn an seinem Halsband irgendwo hin dirigierte.

Sobald Ardy sich breitbeinig auf seinen Schoß gesetzt hatte, setzten seine Gedanken dann aber sowieso komplett aus. Jetzt war nicht der Moment, um nachzudenken. Jetzt war nur der Moment, um nach dem Gleitgel zu greifen, das noch von letzter Nacht auf dem Nachtschränkchen stand.

Vorsichtig bereitete er Ardy vor, ließ sich Zeit und entlockte Ardy allein schon mit seinen Fingern die herrlichsten Geräusche. Ardy hatte sich nach vorn gelehnt, seinen Kopf an Taddls Hals versteckt und sein heißer Atem strich über Taddls Brust, während Taddl mittlerweile mit drei Fingern in ihn stieß. Erst langsam und tief, damit er sich sicher sein konnte, dass er Ardy später nicht weh tun würde. Dann schneller und abgehakter. Ardys Stöhnen wurde lauter und allein schon das zu hören brachte ihn dazu, dass er sich kaum mehr beherrschen konnte.

Als Ardy dann zwischen ihre Körper griff und er Taddls Schwanz in seine heiße Hand nahm, zuckte Taddl automatisch mit seinen Hüften nach oben und fast schon hätte er vergessen, was sie eigentlich tun wollten. Es war gut so, wie es gerade eben war. Ardy mit seinen Fingern so eine Lust zu bereiten, dass Ardys harter Schwanz gegen seinen Bauch drückte und Ardy, der seine Erregung massierte.
Doch Ardy hob kurz den Kopf, biss ihn sanft ins Ohrläppchen und stöhnte leise:
„Taddl… darf ich… bitte!“

Und Taddl musste grinsen, weil er genau hören konnte, wie weit er Ardy jetzt schon hatte, dass er allein von den Stößen seiner Finger schon kurz vorm Höhepunkt war. Und egal wie oft er das schon getan hatte, es fühlte sich immer wieder unbeschreiblich gut an, dem Mann, den er liebte so eine Lust zu bereiten.

Für einen nassen, hastigen und viel zu kurzen Kuss zog Taddl Ardy noch an sich, dann nahm er langsam seine Finger aus ihm. Nur ganz vorsichtig und nach und nach, weil er wusste, dass Ardy es so am liebsten mochte.
Und sobald er ganz aus ihm war, hob Ardy seine Hüfte an, positionierte sich anders auf ihm, griff nach Taddls Schwanz und hielt ihn fest, legte seine Spitze an seinen Eingang.
Atemlos wartete Taddl ab, ließ Ardy Zeit und streichelte seinen Rücken – auch wenn es ihm verdammt schwer fiel, jetzt nicht einfach unkontrolliert und kraftvoll in ihn zu stoßen. Er wollte ihn doch nur noch spüren. Wollte endlich in ihm sein, weil sich nichts auf dieser Welt so gut anfühlte, wie eins mit seinem Freund zu sein.

Langsam ließ Ardy sich auf ihn sinken und Taddls Atem ging stoßweise und heiß, traf genau auf Ardys Gesicht, weil er seine Stirn an Ardys gelehnt hatte. Er wollte nichts verpassen, wollte jede Regung auf seinem Gesicht sehen, weil er genau wusste, dass er sie in ihm auslöste, nur er. Niemand sonst sorgte dafür, dass Ardy die Augen schloss, den Mund leicht geöffnet hatte und leise seufzte, während er sich weiter auf seinen Schwanz sinken ließ.
Manchmal machte Ardy das schneller, wenn er es eilig hatte, doch Taddl liebte es am meisten, wenn er sich Zeit ließ, so wie jetzt. Wenn er jeden Zentimeter in vollen Zügen genoss und Taddl das kleinste Zucken seiner Mundwinkel und jedes kaum sichtbare Zusammenkneifen seiner Augen in sich aufsaugen konnte.

Als Ardy auf seinem Schoß saß, Taddls Schwanz ganz in sich hatte, schlich sich ein zufriedenes Grinsen auf seine Lippen und Taddl konnte einfach nicht anders. Er hielt Ardys Gesicht zwischen beiden Händen und küsste ihn. Lange, ausgiebig und voller Gefühl. Und doch hatte er Angst, dass es nicht genug war. Dass er Ardy nie würde zeigen können, wie viel ihm an ihm lag, wie sehr er alles an ihm liebte.
Und doch wurde er nicht müde, es immer und immer wieder zu versuchen.

Noch immer in ihren Kuss versunken fing Ardy nun langsam an, seine Hüfte auf und ab zu bewegen und vertrieb damit jeglichen Gedanken aus Taddls Kopf. So sehr er Ardy auch liebte, daran konnte er jetzt wirklich nicht mehr denken. Nur noch daran wie gut und eng und heiß er sich anfühlte. Wie angenehm es war zu spüren, wenn Ardys Muskeln sich mit jedem langsamen Stoß immer mehr entspannten und wie zufrieden er immer war, wenn Ardy ihren Kuss für ein leises Stöhnen unterbrechen musste.

Ardy bewegte sich nur langsam, doch er war so angespannt, dass Taddl genau wusste, dass er sein Tempo beschleunigen wollte. Vermutlich wollte er einfach nur die Stimmung nicht zerstören, die er vorhin aufgebaut hatte. Wieder küsste Taddl ihn, dann gab er ihm einen festen Klaps auf den Hintern und Ardy stöhnte wieder leise in Taddls Mund. Dann schien er das Zeichen, die Aufforderung verstanden zu haben, bewegte sich schneller auf ihm und brachte jetzt auch Taddl dazu, jegliche Zurückhaltung abzulegen und einfach atemlos zu stöhnen. Weil es gut war. Weil Ardy dafür sorgte, dass er sich gut fühlte und er wollte, dass Ardy das auch wusste.
Dann jedoch fiel ihm etwas ein; dass er Ardy ja nicht einfach so hatte damit davon kommen lassen wollen, dass der ihn schon wieder daran gehindert hatte, ein Video aufzunehmen.

Also hauchte er leise:
„Gefällt dir das?“
Und Ardy konnte nur kurz nicken und dann versuchen, sein Stöhnen durch einen Kuss zu unterdrücken. Taddl musste grinsen, entzog sich dann jedoch Ardys Kuss und sobald er sich zur Seite zu seinem Nachtkästchen gelehnt hatte, stoppte Ardy in seiner Bewegung. Das leise Klimpern der Kette, die bei jeder Bewegung Ardys mitschwang, hörte ebenfalls abrupt auf.

„Was?“, fragte er irritiert und krallte sich an Taddls Schulter fest.

„Ich hab dir doch gesagt, dass ich mich an deiner Stelle nicht vom Videos produzieren abgehalten hätte“, antwortete Taddl kryptisch und kramte in seiner Schublade.

„Und? Man, du hast grade deinen Schwanz in meinem Arsch, können wir das vielleicht später diskutieren?“, murrte Ardy missmutig.
Doch als Taddl nicht darauf reagierte, verteilte er unzählige Küsse auf Taddls Wange und fing wieder an, sich langsam zu bewegen.
Und es kostete Taddl all seine Beherrschung, die ihm noch geblieben war, um Ardy jetzt nicht an der Hüfte zu packen und doch einfach in ihn zu stoßen.

Nein, er hatte da ja noch etwas. Das lag jetzt schon seit längerer Zeit heimlich und versteckt hier rum und nie hatte er wirklich gewagt, es auszupacken. Hatte es nie für die passende Gelegenheit gehalten. Doch jetzt…

„Wir müssen auch gar nicht reden“, murmelte Taddl jetzt zurück und hielt Ardy am Nacken fest für einen Kuss.
„Du musst nur für mich klingeln.“
Taddl grinste und Ardy sah ihn verständnislos an, bewegte sich jetzt auch nicht mehr auf ihm, sondern zog nur fragend die Augenbrauen nach oben.
„Ich hab was für dich“, grinste Taddl und zog ein weiches Band mit einem kleinen Glöckchen dran hervor.
„Was...“, setzte Ardy an, verstummte jedoch sofort wieder, als Taddl Ardys Schwanz in die Hand nahm.
Aufreizend fuhr er mit seinem Daumen ein paar Mal über Ardys Eichel, fing jedes einzelne Stöhnen mit seinem Mund auf.
Dann lehnte er sich ein wenig zurück, sah sich Ardys harten Schwanz ganz genau an, der heiß und pulsierend in seiner Hand lag. So peinlich es auch war, aber er musste sich gerade wirklich stark davon abhalten, sich nicht genussvoll die Lippen zu lecken. Stattdessen nahm er das Glöckchen und befestigte das Band um Ardys Schaft. Vorsichtig zog er einen Knoten zu und befühlte Ardys Schwanz ganz genau, damit er ihm hier nicht am Ende noch etwas abschnürte.

„Alter, du bindest mir nicht gerade ernsthaft ne Glocke an den Schwanz?!“, fragte Ardy aufgebracht, machte jedoch keine Anstalten, ihn davon abzuhalten.

„Und ob“, grinste Taddl und betrachtete dann sein Werk, als er fertig war.

„Tickst du noch ganz sauber?“
Ardy hatte verständnislos geklungen, schien sich jedoch noch immer nicht von dem Bändchen befreien zu wollen.

Also fragte Taddl nur besorgt nach;
„Ist das unangenehm? Also… ist das Band kratzig oder so?“
Und dann strich er leicht über Ardys Schaft, entlockte ihm ein Schaudern.

„Nein“, gab Ardy zu und schüttelte den Kopf. Sehr gut, dann war es nicht umsonst gewesen, dass Taddl so lange und ausgiebig nach einem passenden Bändchen gesucht hatte.

Ardy so zu sehen… angeleint mit dem Halsband und geschmückt mit einem Glöckchen, erregte ihn auf eine Art und Weise, die ihn sich sofort schmutzig fühlen ließ. Aber ein gutes schmutzig. Ein verrucht versautes schmutzig, das ihn nur noch geiler machte.

„Scheiße, du siehst so heiß aus“, stieß er hervor und küsste Ardy dann wieder. Kurz ließ Ardy sich auf ihren Kuss ein, dann drückte er ihn aber wieder von sich und fragte:
„Und jetzt?“ und dabei deutete er nach unten.

Taddl folgte der Richtung seines Fingers, besah sich noch einmal das Glöckchen an seinem Penis und grinste dann:
„Und jetzt… bringst du das Glöckchen zum Klingeln.“

Ardy lachte kurz auf.
„Du meinst das wirklich ernst, oder?“

Taddl hatte damit gerechnet, dass Ardy diskutieren oder das Glöckchen wieder abnehmen würde. Doch das tat er nicht. Ganz im Gegenteil. Er warf einen Blick nach unten und bewegte sich dann, scheinbar probeweise, einmal auf und ab. Ganz langsam und das Glöckchen machte sich kaum bemerkbar. Also versuchte er es ein wenig schneller, bis er richtig klingelte, dann hielt er wieder inne und fing laut an zu lachen.

„Alter, das ist so strange!“

„Ich weiß“, stimmte Taddl lachend zu und konnte dennoch nicht abstreiten, wie sehr ihn dieser Anblick gerade erregte. Ardys Penis, der bei seinen Bewegungen auf und ab wippte und somit dafür sorgte, dass das Glöckchen klingelte.

„Aber irgendwie...“
Ardy bewegte seine Hüfte ein weiteres Mal und noch einmal. Sie beide hatten ihren Blick auf das Bändchen und die Glocke an Ardys Schwanz gerichtet und als Taddl seinen Blick hob, konnte er sehen, dass Ardy grinste.

„Irgendwie isses geil“, gab der jetzt zu und Taddl zog ihn einfach an sich für einen Kuss.

Dann konnte er es nicht mehr länger aushalten. Sie saßen hier jetzt schon viel zu lange untätig herum. Also ließ er seine Hände zu Ardys Hüfte gleiten und bedeutete ihm, sich wieder zu bewegen. Und Gott sei Dank zögerte Ardy nicht lange, sondern küsste ihn nur, lange und intensiv und fing wieder an, sich auf ihm zu bewegen. Und es tat gut, so unendlich gut.
Taddls Stöhnen mischte sich mit Ardys und dem leisen Klingeln des Glöckchens und Taddl wusste, dass er es wirklich nicht lange aushalten würde. Allein schon der Anblick von Ardys Halsband hatte ihn so verdammt angemacht. Dann noch das Glöckchen… jetzt konnte er es wirklich hören, spürte wie Ardy sich auf ihm bewegte und fühlte das warme und glatte Leder unter seinen Fingerspitzen. Es war so gut, dass es schon fast zu viel war.
Also ließ er eine Hand zwischen ihre Körper gleiten, hielt Ardy mit dem anderen Arm umschlungen, während der sich an seinen Schultern festkrallte und sich immer schneller bewegte und immer lauter wurde.
Als Taddl eine Hand an Ardys Schwanz legte, stöhnte der einmal besonders laut und zufrieden auf und Taddl kam gar nicht dazu, seine Hand großartig zu bewegen, als Ardy auch schon kam.
Nur kurz hatte Taddl Zeit zu genießen, wie Ardys Sperma heiß und zäh über seine Hand lief, dann konnte er sich selbst nicht mehr zurückhalten, weil Ardys Körper so heftig reagierte bei seinem Orgasmus, dass er sich komplett anspannte und es Taddl schier unmöglich machte, nicht zu kommen.

Mit Ardys Namen auf den Lippen vergrub er sein Gesicht an dessen Schulter, war froh, dass Ardy aufgehört hatte, sich auf ihm zu bewegen und ihn nicht noch weiter erregte. Denn das hätte er vermutlich nicht ausgehalten.

„Ich hätte das nicht so geil finden sollen, oder?“, fragte Ardy atemlos, hatte sein Gesicht seinerseits ebenfalls an Taddls Schulter vergraben und klang beschämt. Fast schon konnte Taddl die Schamesröte auf seinem Gesicht fühlen.

„Doch, alles gut“, murmelte er zurück, küsste Ardys Schulter und streichelte seinen Rücken. Er mochte es nicht, wenn Ardy irgendetwas unangenehm war, das ihm Lust bereitete.
Als Antwort küsste Ardy auch seine Schulter und schmiegte sich dann ein wenig an ihn.

„Soll ich dich befreien?“, fragte Taddl und Ardy nickte leicht, bevor er sich aufrichtete.

Mit einem Lächeln und noch immer leicht zitternd küsste er ihn, dann sah Taddl nach unten und noch immer erregte ihn den Anblick sehr.
Vorsichtig befreite er Ardy von dem Glöckchen und schmiss es dann zur Seite auf den Nachttisch.
„Besser“, murmelte Ardy und küsste Taddl wieder, stand dann von ihm auf und ließ sich neben ihn aufs Bett fallen.
Taddl wunderte sich wirklich, dass Ardy sich gar nicht wegen des Halsbandes und der Leine beschwerte. Er konnte sich nämlich schon vorstellen, dass es irgendwie unangenehm war, es so lange zu tragen.

Auch Taddl rutschte in die Kissen, krabbelte unter die Bettdecke und hielt sie dann für Ardy hoch, der nicht lange zögerte und zu ihm darunter und in seine Arme kroch. So mochte er ihn am liebsten. Wenn Ardy befriedigt war – wenn Taddl ihn befriedigt hatte – und er ganz anschmiegsam und kuschelbedürftig war und gar nicht aufhören konnte, jede Stelle von Taddl, die er erreichen konnte, zu küssen.

Eine Weile lang genoss Taddl all seine Küsse, dann, als Ardy gerade jeden einzelnen seiner Finger küsste, fragte er:
„Ist das nicht unangenehm?“ und deutete mit einem Kopfnicken zu dem Lederhalsband, das Ardy immer noch trug.
Der zuckte nur mit den Schultern und antwortete:
„Ich dachte du magst es, wenn du weißt, dass ich dir gehöre.“

„Das mag ich auch. - Aber dafür brauchen wir kein Halsband.“

Ein absolut verliebtes Lächeln konnte er dennoch nicht zurück halten, als er Ardy küsste und ihm vorsichtig das Lederband abnahm.
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Re: You got me in chains for your love (Tardy)- Für justaylish

Beitragvon justaylish » 28. Sep 2015, 21:04

Nachdem ich mir jetzt den Wichtel bestimmt schon zum 3. Mal durchgelesen hab, sollte ich mich vielleicht doch mal zu Wort melden. :jajaja:

Ein wenig Freude? Geht's noch? :-D
Ich hab mich wahnsinnig darüber gefreut. Sonst hätte ich ihn ja wohl kaum bereits so viele Male durchgelesen. :haha:
Du weisst ja, wie sehr ich deine Storys liebe. Und diese hier ist einfach auch fantastisch geworden. :verliebt:
Wie machst du das? Manchmal beneide ich dich dafür echt.

Ardy ist also einfach unersättlich? Ist er das nicht immer irgendwie? Der kann doch nie genug von Taddl kriegen. :-D
Und dass er ihn einfach wieder dabei stören muss, obwohl Taddl ihm ausdrücklich gesagt hat, dass er aufnehmen will.
Anfangs dachte ich, dass es echt einfach nur n'Blowjob unterm Pult gibt, während Taddl halt aufnimmt. Aber das du gleich so was aus der Idee rausholst, wow. :knuffig:

Dann kommt wieder Ardys typisches Verhalten zum Einsatz und er ist zickig und will das jetzt einfach durchziehen.
Und der Schlingel weiss ganz genau wie er (normalerweise) Taddl umstimmen kann.

Und als Taddl ihn da so unterm Tisch hervorgezogen hat, musste ich ganz kurz grinsen, weil mich das an das Crash'n'Burn-Bild mit Kyle und Taylor erinnert, welches hier direkt vor mich hängt.
Dann packst du einfach die Leine in die Story dazu und ich musste noch breiter grinsen und ein zweites Mal meine Wand begutachten. :jajaja:

Die Sexszene war richtig heiss. :herz: Und trotzdem merkt man, wie sehr die beiden sich lieben. :fangirl:
Taddls Besorgnis durfte natürlich beim Band des Glöckchens nicht fehlen. ;) Aber war ja klar, dass Ardy das trotz anfänglicher Bedenken dann richtig geil findet. :haha:

Und das Ende ist wieder soooo süss. Irgendwann bringst du mich noch um. :verliebt:
Ganz lieben Dank für dieses unfassbar schöne Wichtelgeschenk. :knuff:
we do it our own way, no matter what they try to say about it.
we've got our own plans.
they don't need to understand.
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Re: You got me in chains for your love (Tardy)- Für justaylish

Beitragvon kuyami » 29. Sep 2015, 15:23

Puh, ich muss ja wirklich sagen, dass ich sehr erleichtert bin, dass es dir gefällt :blush:
Hatte so mehrmals meine Schwierigkeiten mit dem Onnie. Mal fand ich's okay, dann wieder ganz schrecklich, dann wieder okay, dann wieder schrecklich :haha:
Und ich bin ja ganz froh, dass wir hier nicht auf FF.de sind, da wäre mir der jetzt schon gesperrt worden x)

Hoffe übrigens, dass es dich nicht gestört hat, welche "Version" der beiden ich mir da zusammen gebastelt habe. Über die 'aktuellen' konnte und wollte ich einfach nichts schreiben, weißt du ja. Und cih dachte, das würde dir bestimmt auch nicht so gut gefallen ^^ Also hab ich einfach so ne kleine Mischung aus irgendwie allem draus gemacht :blush:

Und ja, Ardy ist natürlich unersättlich. Ist das kleine Luder bei mir doch immer, ich kann gar nicht anders :haha:

Gibt's bei Crash'n'Burn denn auch ne Leine? :o Man, ich muss den doch endlich Mal lesen :mrgreen:

Freut mich übrigens sehr, dass man trotz der etwas kinky Sexszene merkt, wie sehr die beiden sich lieben :verliebt: Es ist ja eben doch nicht nur Sex, sondern so einiges mehr :heart2:

Bin auf jeden Fall sehr froh, dass dir der Onnie gefallen hat :-D
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