I want to touch the northern lights (Tardy) - für kuyami

I want to touch the northern lights (Tardy) - für kuyami

Beitragvon justaylish » 26. Sep 2015, 20:44

Titel: I want to touch the northern lights
Fandom:Youtuber
Pairing: Ardy/Taddl (Tardy)
Rating: P-16 Slash
Erfüllter Wunsch: Eine Übernachtung in einem außergewöhnlichem Hotel will gut genutzt sein (welches ist egal, z.B. Unter-Wasser-Hotel, Hotel im Leuchtturm, Ice Hotel etc.)

Amerkung: Irgendwie passt mein Wichtel doch eher zum Winter, aber das ignoriere ich jetzt mal gekonnt. :-D

So kuyami,

Ein wahres Wunder, dass ich das hier doch noch rechtzeitig geschafft habe, nachdem ich mir gestern irgendwie noch meinen Finger verletzt habe. Wie auch immer ich das geschafft habe. :jajaja:
Du weisst ja, ich hab ziemlich getrödelt. Und aus diesem Grund kommt der Wichtel auch so spät. Aber ich bin immer noch in der Zeit. Puhh.. :blush:

Aber hier ist er jetzt endlich, dein Wichtel. Ich hoffe er gefällt dir. :knuff:



I want to touch the northern lights


Ungeduldig wippte Ardy auf der Rückbank von Simons Auto vor und zurück. Taddl und er würden in den Urlaub fliegen.
Der einzige Haken an der ganzen Sache war, dass Ardy keinen blassen Schimmer hatte, wo es denn genau hinging.
Und das ging ihm erstens gewaltig gegen den Strich und zweitens war er deswegen richtig aufgeregt.

Er konnte schon die letzten Nächte kaum schlafen, weil er sich ständig Gedanken über ihren Urlaub gemacht hatte.
Er freute sich wirklich. So könnten Taddl und er endlich wieder ein wenig abschalten von den ganzen letzten Monaten.
Und sie hätten dann endlich wieder mehr Zeit für sich.

„Jetzt hör doch auf so zu zappeln.“, stöhnte Taddl genervt.

„Hallo? Nein? Ich weiss nämlich immer noch nicht wo wir hinfliegen!“, antwortete er ihm.
Gleichzeitig fragte er sich, warum Taddl sich nicht zu ihm auf die Rückbank gesetzt hatte, dann könnte er ihn jetzt wenigstens noch ein bisschen ärgern oder sich an ihn kuscheln.

„Du hast es ihm immer noch nicht gesagt?“, lachte Simon nun und warf kurz einen Blick in den Rückspiegel zu Ardy.
Doch bevor Taddl Simon überhaupt antworten konnte, erledigte Ardy das gleich selbst.
„Nein, hat er nicht. Ich durfte nicht einmal meinen Koffer selbst packen! Und warum wissen alle, wo wir hinfliegen, ausser ich?“

Aufgebracht verschränkte Ardy seine Arme vor der Brust. Das war alles doch nicht fair. Es war, als hätte sich jeder gegen ihn verschworen.
Jeder wusste, wo sie hinfliegen würden. Wirklich jeder, nur er nicht. Auch wenn er versucht hatte, bei irgendjemandem eine Information heraus zu kitzeln, es gelang ihm einfach nicht.
Er wollte doch nur wissen, wohin Taddl ihn entführte. Aber ihre Freunde hielten alle dicht.

„Ardy, dpätestens wenn wir das Gepäck aufgeben, wirst du wissen, wo wir hinfliegen.“
Stimmt, daran hatte Ardy nicht gedacht. Taddl konnte nicht verhindern, dass er es während der Reise erfährt.

„Ausserdem hab ich dir gesagt, dass es eine Überraschung werden soll.“, erklärte Taddl weiter.
Ardy wollte schon wieder protestieren, doch Taddl drehte sich zu ihm und lächelte ihn liebevoll an. „Es wird dir gefallen, da bin ich mir ganz sicher.“

Schliesslich gab Ardy auf und beobachtete lieber die Landschaft, die an ihnen vorbei zog. Es hatte keinen Sinn Taddl deswegen jetzt blöd anzumachen.
Trotzdem fing er an sich Gedanken zu machen. Vielleicht würden sie wieder nach Amerika gehen? Nein, das war für eine Überraschung zu einfallslos.

Tokio wäre unfassbar toll. Ja, da war sich Ardy sicher, eine Reise nach Tokio wäre wirklich die perfekte Überraschung.
Oder in die Wärme, an einen Strand? Da würde Ardy auch nicht nein sagen. Es war zwar erst Ende September, aber bereits ziemlich kalt.

Seine Gedanken wanderten wieder zu Tokio. Darüber hatten sie schon viel geredet. Taddl hatte ihm erklärt, dass es einfacher wäre, wenn man über Finnland und dann nach Tokio fliegen würde.
Wäre angeblich billiger, warum auch immer. Ardy wusste es nicht, es war ihm auch egal. Er wollte nur endlich wissen wo die Reise hinging.

Leise seufzte er und lehnte seinen Kopf an das kühle Fensterglas. Er sollte aufhören so viel nachzudenken und sich einfach überraschen lassen.

Aber das war einfacher gesagt, als getan.


~*~


Am Flughafen angekommen half Simon ihnen noch ihre Koffer aus dem Kofferraum zu nehmen und verabschiedete sich dann mit einer innigen Umarmung.
Sie sollten gut aufeinander aufpassen und bloss keine Dummheiten anstellen. Simon übertrieb gerne, aber das waren sie von ihm gewohnt. Der machte sich immer am meisten Sorgen, wenn irgendwer verreiste.

Simon winkte ihnen noch ein letztes Mal zu und stieg dann in sein Auto ein. Ardy zog sich seinen Rucksack richtig an und schnappte sich sein Koffer.
Taddl tat es ihm gleich. „Können wir?“, fragte er ihn. Ardy nickte. Doch schon nach wenigen Metern merkte Ardy, wie schwer sein Koffer eigentlich war.

„Alter, hast du Steine in meinen Koffer gepackt? Der ist richtig schwer!“, beschwerte er sich.
Taddl lachte leise neben ihm und lief zu einer Anzeigetafel mit den bevorstehenden Flügen. „Nein, habe ich nicht. Das sind deine Klamotten und Schuhe.“

Ardy zog eine Augenbraue nach oben. Wozu brauchte er denn so viele Klamotten und Schuhe? Für 7 Tage Urlaub war dieser Koffer viel zu schwer.
„Wozu?“, fragte er Taddl verwirrt. Doch vorerst antwortete Taddl nicht, sondern studierte weiterhin die Anzeigetafel, um ihren Flug ausfindig zu machen.
Taddl murmelte leise ein „Ah, Gate 30A“ und lief dann Richtung Gepäckabgabe.

Entweder Taddl ignorierte seine vorherige Frage oder er hatte sie erst gar nicht gehört. Ardy schloss schnell zu Taddl auf und fragte schliesslich: „Taddl, wozu brauche ich so viele Klamotten?“
„Es sind gar nicht so viele. Deine dickste Winterjacke und deine Boots sind drin.“, grinste Taddl ihn nun an und stellte sich in die Schlange, welche sich bereits vor der Abgabe gebildet hatte.

„Winterjacke und Boots? Wieso…“ Bevor er fertig reden konnte, drückte Taddl ihm sein Flugticket in die Hände. Skeptisch betrachtete Ardy das Papier in seinen Händen.
„Wir fliegen nach Helsinki? Nach Finnland?“ Ungläubig sah Ardy seinen Freund an. Das war doch nicht sein Ernst. Da oben war es noch kälter als hier. Er wollte nicht in die Kälte.

„Ja, wir fliegen dann aber noch weiter.“, bestätigte ihm Taddl nun. Dieser schien sich bereits sichtlich zu freuen. Ardys Begeisterung hielt sich in Grenzen.
Ardy nickte nur. Kurz flammte Hoffnung in ihm auf, dass sie doch nach Tokio fliegen würden.

„Aber nicht nach Tokio oder?“, erkundigte er sich.

Taddl drehte sich in seine Richtung und sah ihn an. Doch dann musste er wieder lachen. „Tokio? Du weisst schon, das Marius uns umbringen würde, wenn wir ohne ihn nach Tokio fliegen würden, oder?“
Shit, Taddl hatte Recht. Marius wollte auch nach Tokio und sie hatten vereinbart, dass sie sich die Stadt auf jeden Fall zu Dritt ansehen würden.

Die Schlange war bereits um einiges kürzer geworden und sie wären bald an der Reihe.
Obwohl Ardy nun wusste, dass es nicht nach Tokio ging, siegte seine Neugierde noch einmal. „Wohin fliegen wir dann?“

„Kakslauttanen.“, war Taddls kurze Antwort. „Kaks… – was?“
„Kakslauttanen, ist auch in Finnland.“, wiederholte Taddl. „Und was gibt’s da so?“ „Sag ich dir nicht.“, zwinkerte Taddl.

Na gut, dann musste Ardy wohl selbst Informationen zu diesem Kakslauttanen suchen.
Er griff in seine hintere Hosentasche. Dort hatte er eigentlich sein Smartphone verstaut. Doch es war nicht mehr da. Hatte er es in Simons Auto liegen lassen?
Panisch suchte Ardy auch in der anderen Hosentasche und in seiner Jacke. Er fand es einfach nicht.
„Suchst du etwa das hier?“, lachte Taddl nun und hielt ihm sein Smartphone vor die Nase.

Gerade als Ardy es an sich nehmen wollte, zog Taddl seine Hand wieder zurück.
„Ne, ne, mein Freund. Du schaust dir dann nur an, was wir da machen können.“ Anschliessend verstaute Taddl Ardys Smartphone in einer Innentasche seiner Jacke.

Kurz äffte Ardy Taddl nach und verschränkte beleidigt seine Arme.
Taddl interessierte das überhaupt nicht, drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Schläfe und setzte sich dann wieder in Bewegung zu der Frau, welche am Schalter bereits auf sie wartete.

Ardy konnte Taddl noch nie lange böse sein. Auch jetzt nicht. Dafür liebte er diesen Jungen viel zu sehr.
Und vielleicht würde dieser Urlaub ja doch nicht so schlecht werden. Auch wenn sie in die Kälte reisen und Ardy keine Ahnung hatte, was Taddl noch alles mit ihm vorhatte.


~*~


Die Reise verlief eigentlich ganz entspannt. Doch in Helsinki mussten sie sich umziehen, da ihre Klamotten für Kakslauttanen – gemäss Aussage von Taddl – noch zu herbstlich waren.
Auf der Toilette war allerdings nur noch eine Kabine frei und Taddl hatte nichts Besseres als Plan, als sich mit Ardy da hinein zu quetschen.

Es war viel zu eng. Allerdings war es ganz witzig gewesen, weil sie sich ständig in die Quere kamen.
Einen Vorteil hatte das Ganze für Ardy dann doch, er konnte sich ganz viele Küsse von Taddl stehlen.
Taddl liess es anfangs auch zu, bis er Ardy dazu drängte, sich endlich auch umzuziehen.

Als sie dann in Kakslauttanen ankamen, schneite es. Ardy wusste noch nicht, ob ihm das tatsächlich zusagte. Aber er wollte ja nicht so sein.
Taddl hatte sich etwas bei ihrem Urlaub hier überlegt. Es würde seine Gründe haben, warum sie gerade ins Nichts gereist waren. Also zog er sich lieber seine Mütze noch ein Stück weiter über die Ohren.

„Es ist schön hier, findest du nicht?“, fragte Taddl nun und verschränkte ganz beiläufig seine Finger mit Ardys.
„Hmm“, brummte er nur. Momentan wäre Ardy doch ganz gerne mit einem riesigen Eis irgendwo an einem Strand. Und dann würde er mit Taddl zur Abkühlung ins Meer gehen.

„Dir gefällt es nicht oder?“, riss ihn Taddls unsichere Stimme aus seinen Gedanken. Na super, jetzt dachte Taddl schon, ihm würde das hier alles nicht gefallen.
„Ich … nein, so ist es nicht.“, stammelte Ardy während sie weiter Richtung Hotel liefen. „Es ist nur nicht gerade das, was ich mir unter unserem Urlaub vorgestellt habe.“ „Okay“, murmelte Taddl leise.

Vieles hatten sie an diesem Abend nicht mehr gemacht. Sie waren essen und hatten sich dann in das Bett geschmissen.
Ardy wollte zwar noch einige Dinge aus dem Koffer packen, doch Taddl hinderte ihn daran.
Sie würden morgen nicht mehr in diesem Hotel schlafen und dann würde es sich nicht lohnen.


~*~


Obwohl sie im Urlaub waren, holte Taddl ihn bereits früh aus seinem tiefen Schlaf. Anfangs weigerte sich Ardy aufzustehen, doch Taddl hatte es doch irgendwie geschafft ihn aus dem Bett zu werfen.
Jetzt liefen sie wieder irgendwo hin. Naja, Taddl wusste wohin. Nur Ardy hatte wie immer keinen Plan.

„Wann sind wir denn da?“, meckerte Ardy nun. Wahrscheinlich schon zum tausendsten Mal.
Taddl liess sich nicht aus seiner Ruhe bringen, lächelte kurz und antwortete mit einem „Bald“. Ardy nickte genervt.

Er hasste diese Kälte. Und gestern Nacht hatte es noch einmal richtig geschneit.
Der kleine Ort war komplett weiss. Die Schneeschichten auf den Dächern waren auch ziemlich hoch.
Eigentlich war es erstaunlich, dass in Finnland bereits so viel Schnee lag und so eisig kalt war.

Nicht weit entfernt vernahm Ardy das Bellen einiger Hunde. Und umso weiter sie liefen wurde ihm bewusst, dass sie direkt in diese Richtung liefen. Was Taddl wohl vor hatte?
Einige Meter weit weg von einem Gebäude blieben sie stehen. Es sah aus wie eine grosse Farm. Vor dem Gebäude standen drei Schlitten. Und im Schnee tollten Huskys.

„Komm mit!“, rief Taddl begeistert und zog Ardy rasch mit sich. Und dann blieb Taddl wieder stehen.
„Warte hier.“ Er gab ihm einen Kuss und liess Ardy im Schnee stehen.

Er lief auf das Gebäude zu und verschwand dann darin. Die Hunde waren bereits auf Ardy aufmerksam geworden. Sie widmeten sich wieder ihren Aktivitäten, ausser einer.
Der Husky musterte Ardy und lief langsam auf ihn zu. Er bellte bedrohlich und Ardy wich ein paar Schritte zurück.

Verdammt, wo blieb Taddl denn, wenn er ihn brauchte? Ardy hatte eigentlich keine Angst vor Hunden, aber der Husky vor ihm wirkte nicht ganz so erfreut ihn in seinem Revier zu sehen.
Ardy warf einen Blick nach hinten zum Gebäude und hoffte inständig, dass sich dort endlich diese blöde Tür öffnen würde und Taddl wieder rauskam.
Leider blieb ihm sein Wunsch unerfüllt und kurz darauf lag er ihm kalten Schnee. Als er seine Augen wieder öffnete, blickte er in eisblaues Augenpaar.
Der Husky hatte ihn tatsächlich angesprungen und ihn umgerissen. Von nahem wirkte er noch bedrohlicher.

Ardy bewegte sich keinen Zentimeter. Doch der Hund auf ihm bellte ihn noch einmal an. Und dann, dann leckte er ihm übers ganze Gesicht.
Angewidert verzog Ardy das Gesicht und versuchte der Hundezunge auszuweichen. „Bah. Hör auf.“, befahl er ihm und versuchte ihn von sich zu schieben.
„Kaum bin ich mal für fünf Minuten weg, lässt du dich schon von anderen ablecken.“, lachte Taddl plötzlich neben ihm.

„Der kann das auch besser als du.“, grinste Ardy Taddl frech an und kraulte nun den Hund zwischen seinen Ohren.
„Als ob.“, murmelte Taddl und reichte ihm dann die Hand. Ardy liess sich von Taddl hochziehen und klopfte den Schnee von seinen Klamotten.

„Wir müssen noch ein paar Minuten warten und dann geht’s schon los.“, erklärte ihm Taddl.
„Kannst du mal bitte ein bisschen genauer werden, was geht dann los?“ Taddl verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf. „Wir machen eine Huskysafari.“

Huskysafari... Na dann. „Warte mal…“, begann Ardy seine Gedanken auszusprechen, „Wir gehen Schlitten fahren mit den Huskys?“
Taddl nickte und antwortete: „Und wir dürfen den Schlitten selbst führen. „Echt?“, fragte Ardy nochmals nach. Wieder ein Nicken von Taddl.

Und plötzlich war Ardy richtig begeistert von der Idee. Und er fand es auch gar nicht mehr schlimm, dass sie in dieser eisigen Kälte Urlaub machten.
Wenn er ehrlich war, wollte er schon immer mal machen mit Huskys Schlitten fahren. Einfach durch die Natur und sich von den Hunden ziehen lassen.
„Das ist ja richtig cool!“, freute er sich sichtlich und umarmte Taddl stürmisch.

Nachdem ihnen erklärte wurde, wie sie die Zügel des Gespanns halten mussten, fuhren sie bereits los. Und Ardy genoss es. Sie fuhren einfach durch die Einöde.

Einfach nur er, Taddl und die wilde Natur.
Na gut, es waren noch andere Menschen auf dieser Safari dabei, doch das war Ardy wirklich egal.
Denn neben ihm fuhr Taddl, der sich begeistert die Natur anschaute. Sein Blick glitt zu Ardy. Und Ardy konnte nicht anders und lächelte ihn breit an. Und Taddl lächelte zurück.

Sie fuhren lange durch die Natur und Ardy und Taddl hatten ein Rennen veranstaltet, wer schneller mit seinem Schlitten war.
In einer kurzen Pause begannen sie eine Schneeballschlacht. Und Ardy musste zugeben, dass er schon lange nicht mehr so viel Spass mit Taddl hatte.


~*~


Viel später und nach ihrem Abendessen, entführte Taddl Ardy wieder in den Schnee. Doch lange liefen sie nicht.
Ardy entdeckte Glasiglus und Taddl steuerte direkt auf eines zu. Er schloss die Tür auf. Ihr Gepäck war bereits hier. Wahrscheinlich hatte Taddl das so organisiert.

Nachdem sie beide geduscht hatten, standen sie nun in Boxershorts vor dem grossen Bett, welches in der Mitte des Raumes stand.
Auf dem Bett lag eine Felldecke und die Lampen im Zimmer waren gedimmt. „Du weisst schon, dass das unfassbar kitschig ist?“, merkte Ardy an und grinste.

Taddl jedoch zuckte mit den Schultern und schmiss sich aufs Bett.
„Ist doch egal. Mir gefällt’s. Und die Decke ist richtig kuschelig.“ Ardy krabbelte nun aufs Bett zu Taddl.

Dieser zog ihn direkt in seine Arme und streichelte gedankenverloren über seinen Arm. „Und wie hat dir die Huskysafari gefallen?“, fragte Taddl interessiert nach.
„War richtig cool. Ausserdem hab ich dir danach so richtig schön Schnee in dein Gesicht geklatscht.“, lachte Ardy.

„Fick dich. Das war unfair, weil du auf mir gesessen hast.“ Ardy schüttelte bloss den Kopf. Und beugte sich dann vor um Taddl einen Kuss zu geben.
„Du bist bloss ein richtig schlechter Verlierer“, murmelte Ardy nun gegen Taddls Lippen und verschloss sie gleich wieder zu einem Kuss.

Taddl vertiefte ihren Kuss und drückte Ardy zurück in die Matratze und drängte sich anschliessend zwischen seine Beine.
„Halt einfach deine Klappe.“ Und dann wanderten Taddls Küsse schliesslich tiefer.



Erschöpft liess sich Taddl auf Ardy sinken. Er war immer noch in ihm, aber das störte ihn überhaupt nicht.
Ardy hielt seine Augen immer noch geschlossen und versuchte sich langsam zu beruhigen.

Der Sex mit Taddl war schon immer gut gewesen. Doch heute war er irgendwie anders, besser.
Ardy konnte es einfach nicht beschreiben. Deshalb genoss er jetzt lieber die Situation und liess eine Hand in Taddls Haar gleiten.

Taddl brummte zufrieden und stützte sich dann auf, um Ardy einen liebevollen Kuss aufzudrücken.
Er öffnete schliesslich seine Augen und blickte in Taddls Gesicht. Auf Ardys Gesicht schlich sich ein Lächeln und er zog Taddl wieder zu sich hinunter für einen weiteren Kuss.


Nach etlichen Küssen zog Taddl sich aus ihm und er kuschelte sich an Ardy.
Ardy legte einen Arm um ihn und schloss dann wieder die Augen.

„Ardy?“, flüsterte Taddl ihm zu.
Ardy gab nur ein leises „Mhm?“ von sich und zog Taddl noch näher an sich. „Schau mal.“

Widerwillig öffnete Ardy wieder seine Augen und blickte zuerst Taddl an.
Doch dieser deutete nur Richtung Himmel über ihnen. Also schaute Ardy nach draussen.

Über ihnen leuchteten die Nordlichter, grün-blau geschwungene Linien im Himmel.
„Wow, das ist wunderschön“, hauchte Ardy und betrachtete fasziniert das Naturspektakel über sich.

„Ich könnte mir das immer wieder ansehen. Wenn ich könnte, würde ich sie berühren.“, nuschelte Taddl leise.
Aus dem Augenwinkel sah Ardy, wie Taddl ihn wieder ansah. Taddls Hand legte sich auf Ardys Wange und sein Daumen strich vorsichtig darüber.
Als Ardy in Taddls Augen blickte, erkannte er nichts ausser Liebe.

„Weisst du woran mich die Nordlichter erinnern?“, flüsterte er.
Ardy schüttelte unwissend den Kopf.
„An deine Augen.“

Er lachte leise und küsste Taddl dann wieder. „Seit wann bist du so kitschig und romantisch?“
Taddl stieg in sein Lachen ein. „Keine Ahnung. Ich glaube diese Liebe zu dir tut mir nicht gut.“

Taddl kuschelte sich wieder an Ardy. Dieser betrachtete weiterhin die Lichter über ihnen und streichelte Taddl durch sein Haar.
„Danke.“ „Wofür? Für den geilen Sex?“, fragte Taddl mit einem breiten Grinsen. „Nein, du Dummkopf.“, stöhnte Ardy gespielt genervt.
„Für alles. Und für diese wunderschöne Erinnerung an die Nordlichter.“

Taddl küsste kurz seine nackte Brust. „Für dich mach ich das doch gerne, Ardy. Ich liebe dich.“

Ardy wurde bei diesen Worten ganz warm ums Herz.
Taddl sagte ihm nicht oft in Worten, dass er ihn liebte.
Doch sein Herz setzte jedes Mal kurz aus, wenn Taddl es dann doch tat.


Und jetzt war er einfach nur unglaublich glücklich darüber, dass Taddl ihn hier hin in den Urlaub entführt hatte.

Hier in den Norden. In die Kälte nach Finnland.
Denn hier konnten sie seit langer Zeit wieder jede einzelne Minute miteinander geniessen und sich jeden Abend gemeinsam die Nordlichter ansehen.
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Re: I want to touch the northern lights (Tardy) - für kuyami

Beitragvon kuyami » 27. Sep 2015, 15:13

So, jetzt auch endlich Mal eine Rückmeldung von mir. War bisschen stressig die letzten Tage, weißt du ja. Aber jetzt konnte ich endlich lesen :-D

Naw, danke für das süße Wichtel-Geschenk :heart2:

Ardy ist echt wieder so typisch zickig! Schlimm ist das mit dem. Immer will er alles sofort wissen und wehe er erfährt es nicht :haha: Und das hat er auch wirklich gut angestellt, das muss man echt sagen. Ihm das Ticket vorher nicht gezeigt, heimlich seinen Koffer gepackt, ihm sein Smartphone weggenommen... sehr gut! Anders kriegt man Ardy wohl auch nicht dazu, sich einfach Mal überraschen zu lassen ;)
Die Knutscherei auf der Toilette fand ich ja super! Und so klar, dass Taddl natürlich wieder dazwischen gehen muss. Vielleicht hätte er Ardy auch so... sagen wir Mal "zum Schweigen bringen können" :haha:
Und das Hotel :fangirl: Da wäre ich auch sooo gerne Mal! War ja die ganze Zeit schon mega gespannt, welcher Wunsch wohl umgesetzt wird und der Titel hat mir noch gar nichts verraten, erst dann eben der Header. Aber so ein Eisiglu, wo man quasi durch das Dach die Nordlichter sehen kann :verliebt: Ich will jetzt bitte auch sofort da hin!
Überhaupt... Nordlichter. Die würde ich so gerne Mal sehen und bin gerade richtig neidisch, dass Tardy das dürfen und ich nicht :haha:

Vielen vielen Dank für das süße Geschenk :knuff: Und dass es nicht sommerlich geworden ist, stört mich übrigens nicht im Geringsten, keine Sorge ;)
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Re: I want to touch the northern lights (Tardy) - für kuyami

Beitragvon justaylish » 27. Sep 2015, 21:36

Das freut mich aber, dass er dir gefallen hat. :heart2:

Ich hatte anfangs echt bedenken. Nachdem ich mir dann meinen Finger noch verletzt habe, war ich ziemlich verzweifelt. :-D

Ardy ist nun mal 'ne kleine Zicke, das durfte hier einfach nicht fehlen. Ich musste ihm irgendwie alle Möglichkeiten wegnehmen, dass er irgendwie rauskriegt wo sie hingehen. :haha:
Ich denke Ardy hätte gegen diese Art des 'zum Schweigen bringen' nichts einzuwenden. Muss sich Taddl vielleicht mal merken. :pfeif2:

Ich muss zugeben, dass ich während der ganzen Recherche immer wie neidischer geworden bin. Die ganzen Bilder zum Hotel und die Nordlichter - einfach ein Traum. :verliebt:
Wenn ich könnte, würde ich da sofort hin. Auch wenn ich eher ein Mensch bin, der Kälte nicht mag. Leider geht das ja nicht so einfach wie hier in der Story.
Die Jungs konnte ich einfach mal in den Flieger setzen, sie in einem unglaublich coolen Hotel unterbringen, wo sie dann einfach noch die Nordlichter sehen können. :jajaja:
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Re: I want to touch the northern lights (Tardy) - für kuyami

Beitragvon kuyami » 29. Sep 2015, 15:30

Dass Ardy so rumzickt finde ich sehr passend und IC. Ich meine, gerade bei Brudicraft hat man das schon sehr gemerkt, wie er da immer gezickt und genölt hat und Taddl immer ganz ruhig geblieben ist :haha:

Manchmal kann meine Träume leider auch nur in ner Fanfiction verpacken, kenne ich ;( Aber immerhin! Besser als nichts. Und wenn man seine Charaktere da hinschickt, war man irgendwie auf seltsame Art und Weise ja auch dabei :D
Da hast du dir auf jeden Fall ein sehr sehr geniales Hotel ausgesucht und mich sehr neidisch gemacht :blush: :mrgreen:
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