Wie Tinte (P-18)

Wie Tinte (P-18)

Beitragvon Sammy-chan » 8. Apr 2012, 22:51

Titel: Wie Tinte
FAndom: Harry Potter
Pairing: Hermine/Luna
Genre: femmeslash, PwP
Rating: P-18
Anmerkung: Geschrieben für den diesjährigen Pornbattle bei ficathon_de, der Prompt hieß "Federn"

Hermine tunkte die Feder in das Tintenfass, um die Spitze des Schaftes gleich darauf wieder auf das Pergament aufzusetzen und die nächsten Worte, Sätze und Gedankengänge zu formen. Hermine liebte es, den Geruch des Pergaments, sie liebte es in einem Thema zu versinken, sie liebte es, das Wissen in sich aufzusaugen, wie das Pergament die Tinte ihrer Worte aufsog.

Ein kaum hörbares Stöhnen ließ sie aufhorchen, sie drehte sich um, hatte es beinahe vergessen, dass sie nicht allein war, eine Partnerarbeit, Häuserübergreifend. Dort umrandet von Büchern saß Luna, ihre sonst so großen, blauen Augen waren halb geschlossen, die oberen Knöpfe ihrer Bluse aufgeknöpft.

„Mach weiter!“ säuselte sie in ihrer Stimme, die grundsätzlich klang, als wäre sie weit entrückt.

„Was?“

Luna fixierte sie mit glasigem Blick. Eine Hand war unter ihrer Bluse verschwunden, durch den dünnen Stoff meinte Hermine den Schaft einer Feder erkennen zu können.

„Schreib“ hauchte sie. „Es fühlt sich so gut an, wenn du schreibst.“

Hermine gehorchte, eine seltsame Stimmung erfasste sie. Sie tunkte die Feder erneut in die Tinte, brachte die nächsten Sätze auf das Pergament. Im Hintergrund hörte sie Luna, ihren Atem, der schneller wurde, aus dem sich immer öfter kleine Seufzer lösten.

Hermine liebte Aufsätze, sie liebte es sich Wissen anzueignen und es fühlte sich natürlich an, die Erregung, die sich in ihr aufbaute, zuerst nur ein Flirren im Magen, dann stärker, ein deutliches Kribbeln, ein beinahe juckendes Gefühl, das nach Aufmerksamkeit bettelte. Doch Hermine schrieb weiter, machte keine Pause. Nahm nur am Rande wahr, dass Luna sich bewegte, dass sie aufstand. Erst als sich Hermines Körper unter einem Schauer zusammenzog, drang es in ihr Bewusstsein, dass Luna hinter ihr stand. Etwas Weiches strich ihren Hals entlang, Hermine wusste es sofort, was es war, kannte die Textur, hatte sie schon tausende Male in ihren Fingern gehalten, hatte ihre Fingerspitzen darüber streichen lassen.

Sie schrieb weiter, Wort für Wort. Luna ließ die Feder über ihren Hals, ihren Nacken streichen. Kitzelte und neckte sie, Hermines Lippen entfloh ein kleines Wimmern, ihre Haut zu tausendfach sensibilisiert. Luna beugte sich vor, Hermine konnte ihre Brüste spüren, die sich an ihren Rücken schmiegten, warm und weich. Luna begann Hermines Bluse aufzuknöpfen, langsam fast bedächtig, ihr Atem strich dabei an Hermines Ohr vorbei.

Und Hermine tunkte die Feder erneut in frische Tinte. Setzte ihre Feder erneut auf, ebenso wie Luna, die nun mehr Spielraum hatte, mehr Haut freigelegt hatte, die geliebkost werden wollte, von einer kaum zu übertreffenden Zärtlichkeit.

Hermine schrieb weiter. Sie schrieb weiter, als Luna mit der Feder über ihren Bauch strich, so dass sich ihre Bauchmuskeln zusammenzogen. Sie schrieb weiter, als Luna mit geschickten Fingern ihren BH öffnete, der nach vorne rutschte und Hermines Brüste freigab.

Sie schrieb auch weiter, als Luna nun mit der Feder über ihre Brust strich, die Wölbung entlang, bis sie bei der ersten Brustwarze anlangte. Die Berührung entfachte ein wunderbares Kribbeln. Hermine konnte spüren, wie sich ihre Haut unter den sanften Streicheleinheiten zusammenzog, wie sich ihre Brustwarze der sanften Berührung entgegenreckte, hart und noch empfindlicher wurde.

„Wunderschön…“ Lunas Stimme war nur ein Flüstern und Hermine war sich nicht sicher, was sie meinte. Sie hielt einen Moment inne, blickte zur Seite. Lunas Blick hatte sich auf ihren Körper gerichtet, er wirkte sanft, verträumt, ihre Lippen waren gerötet, ihr Haar fiel nach vorne. Niemals hatte Hermine so sehr wahrgenommen, wie hübsch sie war, unter ihrer seltsamen Art verborgen, nur für jemanden sichtbar, der wirklich hinsah und Hermine schämte sich fast, dass sie bisher zu blind gewesen war. Luna blickte auf, als hätte sie ihre Gedanken erraten, einen Augenblick verketteten sich ihre Blicke.

„Schreib weiter.“

Wieder folgte Hermine. Mit zittrigen Fingern tunkte sie die Feder erneut in die schwarze Flüssigkeit, ein Tropfen löste sich von der Spitze, als sie ihre Hand zurückzog, perlte herab und zerschellte auf der Oberfläche des Pergaments, das die Flüssigkeit beinahe gierig aufsog. So gierig, wie Hermines Körper war, wie er jede von Lunas Berührungen in sich aufsog.

Luna beugte sich weiter vor, jetzt spürte Hermine nicht nur die Feder auf ihrer Haut. Lunas Arm schlang sich von hinten um ihre Taille, ihre Fingerspitzen strichen über ihre Oberschenkel, schoben langsam Hermines Rock höher, näherten sich der Ballungsregion ihrer Erregung, der Ort, der vom ersten Augenblick nach Aufmerksamkeit gebettelt hatte. Hermine gequält hatte, kurz davor stand endlich zu bekommen, was er wollte und genau deshalb noch fordernder nach Aufmerksamkeit verlangte.

In Hermines Höschen war es warm und feucht, kein Ort für eine zarte, empfindliche Feder, aber Lunas Finger waren beinahe ebenso sanft, wie die Feder, beinahe genauso weich waren ihre Berührungen, als sie den durchnässten Stoff des Höschens zur Seite schob und über Hermines Schamlippen strich.

Hermine schrieb weiter, ihre Schrift jetzt kritzeliger, nicht mehr ordentlich und rund, beinahe unleserlich, dennoch fügte sich weiter Wort an Wort, ergaben Sätze, ihr Atem ging schnell, stockweise, bei jedem Atemzug bewegten sich die feinen Verästelungen ihrer Feder im Luftzug, immer mehr Stöhner mischten sich unter, zogen sich in die Länge, vereinten sich mit den wunderschönen Lauten, die von Lunas Lippen fielen, den Raum um Hermine herum füllten.

Lunas Finger waren zwischen ihre Schamlippen geschlüpft, massierten in gleichmäßigen Rhythmus ihre Klitoris. Im Einklang mit den Bewegungen ihrer eigenen Hände, die ihre Feder führte, im Einklang mit ihrem Herzschlang, im Einklang mit Lunas Herzschlag, so schien es Hermine. Ein Raum gefüllt mit ihrer beider Herzschlag, mit Stöhnen, mit, auf Pergament gebrachten, Worten, mit ihren Bewegungen, den Bewegungen von Hermines Becken, dass sich Lunas Berührungen entgegenreckte.

Hermine biss sich auf ihre Unterlippe, spürte, wie das wunderbare Gefühl in ihrem Inneren anschwoll, beinahe unerträglich wurde, weil es sich so wahnsinnig gut anfühlte. Dennoch schrieb sie weiter, musste sich jeden einzelnen Buchstaben in Erinnerung rufen, bevor sie ihn auf das Pergament bringen konnte. Fügte jedes Wort einzeln zusammen, bis es nicht mehr ging, bis ihre Hände verkrampften, den zarten Schaft der Feder in zwei Hälften brachen und ihre Lippen sich öffneten, um ein letztes, unkontrolliertes Stöhnen von sich zu geben, ein Stöhnen, was sich mit dem von Luna zusammenfügte, anschwoll und den Raum beinahe zum Bersten brachte.

Hermine holte tief Luft, versuchte sich zu fangen, ihren Herzschlag zu beruhigen, der unentwegt gegen ihre Brust hämmerte. Luna zog ihre Finger hervor. Hermine beobachtete sie von der Seite, wie sie die dursichtige, zähe Flüssigkeit betrachtete, die sich dort befand, als hätte sie noch nie etwas dergleichen gesehen. „Ich hatte beinahe erwartet, dass sie bei dir die Farbe von Tinte hätte.“ Sie kicherte ein wenig unkontrolliert, was Hermine plötzlich gar nicht mehr so seltsam vorkam, wie es sonst der Fall war.

„Es ist wunderbar, so erregend, wenn jemand komplett in einer Tätigkeit aufgeht.“ Säuselte Luna und wirkte, wie in einem fernen Traum, als sie die Flüssigkeit von ihren Fingern leckte.
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