Klangkugel [Tardy]

Klangkugel [Tardy]

Beitragvon justaylish » 7. Dez 2015, 18:33

Titel: Klangkugel
Fandom:Youtuber
Pairing: Ardy/Taddl (Tardy)
Rating: P-12-Slash
Warnung:: mpreg

Paket Nr 4: Weihnachtsdeko, Winterschlaf, Weihnachtslieder, Schnee schippen/fegen, Familientreffen zu Weihnacht

Anmerkung: Mal etwas neues probiert. Anfangs dachte ich, dass mpreg 'ne schlechte Idee dazu wäre, doch dann konnte ich es mir nicht mehr aus dem Kopf schlagen, weil ich's dann doch zu süss fand. :knuffig:



Klangkugel


Gelangweilt sass Taddl auf dem Sofa im Wohnzimmer. Ardy wuselte gerade irgendwo in der Wohnung herum und hatte keine Zeit für ihn.
Er hatte schon den ganzen Morgen keine Zeit für ihn. Und warum? Weil er unbedingt ihre Wohnung dekorieren musste. Das einzige, was Taddl ab und an mal hörte, war das Rascheln der vollen Tüte mit Weihnachtsdeko.
Ardy und er waren gestern einkaufen und natürlich konnte Ardy nicht an der Dekoabteilung vorbei ohne sich mit einem riesigen Berg voller glitzernder und glänzenden Dekoartikeln einzudecken.
Schliesslich war schon bald Weihnachten.

Weihnachten war noch nie Taddls Fall. Auch in seiner Kindheit war das Weihnachtsfest eher eine Zwangsveranstaltung.
Es war nicht so, dass er Weihnachten hasste, wirklich nicht. Er war nur nicht so sehr davon begeistert. Vielleicht lag es auch daran, dass er selbst noch kein schönes Weihnachtsfest miterleben durfte.
Die damaligen Feste waren nicht wirklich toll gewesen. Er hatte sich nie wohl gefühlt zwischen den ganzen Menschen, die sich als seine Familie schimpften.

Dieses Jahr würde er Weihnachten mit Ardy verbringen, wie die letzten Jahre auch. Jedoch wurden sie dieses Jahr von Ardys Eltern eingeladen.
Also feierten sie Weihnachten gemeinsam mit seiner Familie. Denn die letzten Jahre hatte das nicht geklappt, da sie immer im Ausland waren.
Mal waren sie in New York, mal in Los Angeles und letztes Jahr waren sie in Tokyo. Und dort hatten sie nur für sich gefeiert.
Sie hatten einander ihre Geschenke überreicht und sich danach in eine dicke, weiche Decke eingekuschelt und einen heissen Kakao getrunken.

Ein wenig Angst hatte Taddl nun schon vor dem bevorstehenden Fest. Schliesslich hatten sie da noch etwas sehr wichtiges, was sie verkünden mussten.
Und lange konnten sie das wirklich nicht mehr verbergen. Ardys Bauch wuchs und ihren Freunden fiel das bereits auf.
Ein Wunder, dass sie es bisher geheim halten konnten. Oder ihre Freunde hatten sich einfach nicht dazu äussern wollen, bis sie es ihnen selbst sagten.
Doch zuerst war Ardys Familie dran. Sie würden es als erstes erfahren. Obwohl Taddl wirklich der Überzeugung war, dass Ardys Mutter bereits Verdacht schöpfte.
Und das obwohl sie sie das letzte Mal gesehen hatten, als Ardys Bauch noch komplett flach war. Mütter wussten doch immer alles und würden am ehesten so etwas mitbekommen, oder nicht?

Eigentlich wollte Ardy es damals schon sofort erzählen, jedoch hatten sie noch keine Bestätigung der Ärztin, dass er tatsächlich schwanger war. Mittlerweile sprach die kleine Wölbung unter Ardys Pullover für sich.
Und Ardy ging richtig auf. Es war wirklich süss wie sehr er sich auf das Kind freute.Auch Taddl freute sich wahnsinnig auf den Zuwachs.

Allerdings hatte Ardys Schwangerschaft einen einzigen Nachteil. Es waren nicht die Stimmungsschwankungen, die Heisshungerattacken oder die ständige Lust auf Sex.
Nein. Es ging um Weihnachten. Seine Weihnachtsbegeisterung war um weitere 100 % angestiegen. Ardy war schon immer jemand, der Weihnachten liebte.
Und jetzt schien er völlig aus dem Häuschen zu sein, da Weihnachten wieder vor der Tür stand. Taddl zu liebe hatte er sich die letzten Jahre zurückgehalten. Auch weil sie nun mal nicht zu Hause waren.
Doch jetzt hatte Ardy genügend Zeit, um ihre ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen und sie mit Weihnachtsdeko vollzustellen.

„Taddl? Hörst du mir überhaupt zu?“, hörte er auf einmal Ardys Stimme.

Taddl erwachte aus seinen Gedanken. Irgendwann war Ardy wohl ins Wohnzimmer gekommen, um hier zu dekorieren. Taddl war so sehr in Gedanken, dass er das nicht einmal mitgekriegt hatte.
Ardy sah ihn nicht gerade sehr erfreut an. In den Händen hielt er einige rotglitzernde Weihnachtssterne, welche anscheinend an einer Schnur aneinanderhingen.

„Ich hab dich was gefragt!“, motzte er ihn an.
Entschuldigend lächelte Taddl ihn an und fragte dann: „Was ist denn?“

Ardy schnaubte und wiederholte dann seine Frage, welche Taddl überhört hatte. „Soll ich die Sterne hier hinhängen oder ans Fenster?“
Na super, jetzt bezog Ardy ihn auch noch mit ein. Er wusste es doch nicht. „Ans Fenster?“

Es war mehr eine Frage als eine Antwort. Er war ihm also nicht wirklich eine grosse Hilfe. Er hatte doch keine Ahnung, wie man eine Wohnung weihnachtlich dekorierte.
Ardy stand jedoch schon vor dem Fenster. Er streckte sich und versuchte irgendwie sie dort anzubringen. Taddl sah jedoch, dass er da niemals rankam.
Also stand er auf, stellte sich hinter Ardy und nahm ihm die Sternenkette ab. Er befestigte sie und Ardy schien überglücklich zu sein.

„Super, jetzt noch die Küche!“, murmelte Ardy und wollte direkt wieder losrennen.
Taddl hielt ihn am Arm fest und verwundert hielt Ardy inne. „Mach doch mal eine Verschnaufpause, Ardy.“, bat er ihn.

Schliesslich schwirrte Ardy schon den ganzen Morgen durch ihre gemeinsame Wohnung. Dieser schüttelte nur den Kopf und löste Taddls Arm von seinem eigenen Arm.
Schneller als Taddl noch überhaupt etwas zu der Situation sagen konnte, war Ardy bereits aus dem Wohnzimmer verschwunden. Seufzend strich sich Taddl seine Haare zurück.
Das war doch zum verrückt werden. Konnten sie nicht beide einfach in einen tiefen Winterschlaf verfallen bis Weihnachten vorbei war?
Dann würde Ardy nicht so durch die Wohnung hetzen und überall irgendetwas glitzerndes Weihnachtliches hinstellen oder aufhängen.
Er wollte doch nur, dass sich Ardy nicht überanstrengte. Das würde weder ihm noch dem kleinen Wesen gut tun.

In der Küche angekommen, sah Taddl wie Ardy die Fensterbank mit ein paar Tannenzweigen und roten Kerzen dekorierte.Gab es nicht irgendein Mittel gegen dieses ‚Weihnachtsfieber‘?
Er konnte es sich echt nicht mehr ansehen. Ardy kramte gerade in der grossen Tüte und zog ein paar Sterne hervor, welche er anscheinend noch ans Küchenfenster kleben wollte.
Jedoch hielt ihn Taddl auf und nahm ihm die Klebesterne weg.

„Ey, gib sie mir wieder her.“ Taddl hielt sie allerdings in die Höhe, während Ardy versuchte sie sich wieder zu ergattern.
„Jetzt hör mir mal gut zu. Du machst jetzt eine Pause! Du rennst schon seit Stunden durch die gesamte Wohnung.“, erläuterte Taddl ihm die Situation.

„Aber …“ Er unterbrach ihn. „Kein aber. Ich mach dir einen Tee und du setzt dich ins Wohnzimmer und ruhst dich ein wenig aus.“
Trotzig liess Ardy von Taddl ab und lief dann Richtung Wohnzimmer. Taddl machte sich schnell daran seinen Tee zuzubereiten und ging dann mit der gefüllten Tasse zu Ardy, welcher tatsächlich auf dem Sofa sass.

Er sah bedrückt auf seine Hände. Taddl stellte die Tasse auf dem Couchtisch, setze sich neben ihn und legte seinen Arm um Ardy.
Dieser kuschelte sich direkt an ihn und nuschelte leise in Taddls Pullover: „Tut mir Leid, du hast ja Recht. Ich sollte wirklich eine Pause einlegen.“
Taddl seufzte und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn „Mensch Ardy, ich find es ja schön, dass du unsere Wohnung dekorieren willst. Aber ich will auch nicht, dass du dich überanstrengst.“
„Mhm“, brummte Ardy erschöpft. Anscheinend hatte es ihn doch müder gemacht als er zugeben wollte. Ganz automatisch legte Taddl seine Hand auf Ardys Babybäuchlein und strich langsam darüber.

„Alles gut?“, fragte er nach. „Ja, uns geht’s gut. Mach dir keine Sorgen, Taddl.“

Ardy gab Taddl einen kurzen Kuss und legte dann seine Hand auf die von Taddl. In wenigen Monaten waren sie zu dritt. Doch Taddl freute sich darauf.
Nur mussten sie noch so viele Besorgungen erledigen und hoffentlich spielte Ardy da auch ohne grosses Rumgezicke mit. Wer wusste schon, ob seine Stimmungsschwankungen noch schlimmer wurden.
An Taddl ging die Schwangerschaft ja auch nicht vorbei. Es war ihm ja schliesslich nicht egal, wie Ardy sich fühlte und wie es ihm ging.
Jedes Mal, wenn sie zu einem Untersuchungstermin gingen, kam es ihm vor als wäre er selbst noch nervöser als Ardy.

Ardy neben ihm fing plötzlich an leise zu lachen. „Du musst übrigens unten nochmal Schnee fegen, alleine.“, grinste ihn Ardy an.
Scheisse. Hatte es nochmal so stark geschneit, dass der Gehweg unten wieder voller Schnee war? Stöhnend warf Taddl seinen Kopf zurück. „Ernsthaft?“
„Ja, ich würde dir ja helfen. Aber du weisst ja, dass das nicht mehr gut geht. Ausserdem willst du meine Hilfe ja nicht annehmen.“, erklärte ihm Ardy und deutete auf seinen Bauch.

„Ja, ich möchte nicht, dass du mir hilfst. Ich schaff das schon irgendwie.“, bestätigte ihm Taddl. Kurz beugte er sich runter und küsste Ardys Bauch.
„Na gut, ich geh jetzt gleich. Du bleibst hier auf dem Sofa bis ich wieder zurückkomme. Ist das klar?“ Ardy nickte lächelnd. Er hoffte einfach, dass sich Ardy dieses eine Mal an seine Anweisung halten würde.
Aber wahrscheinlich würde dieser sofort wieder anfangen zu dekorieren, sobald die Türe hinter Taddl ins Schloss fiel. Taddl stand also auf und packte sich erst einmal dick ein.
Er verliess schnell die Wohnung und unten angekommen stand er schon fast mitten im Schnee. Und leider hatte sich auf dem Gehweg zum Wohnblock erneut eine dicke Schicht Schnee angesammelt.
Dabei hatte er doch heute Morgen schon so viel Schnee weggeschaufelt. Taddl zog seine Kappe noch mehr über die Ohren und richtete seinen Schal. Na dann mal los…


~*~


Gerade als Taddl den letzten Abschnitt des Weges freischaufelte, traf ihn ein Schneeball. Mitten in sein Gesicht. Angewidert wischte er sich den kalten Schnee aus dem Gesicht und blickte um sich.
Doch niemand war zu sehen. Wer hatte ihm den Schneeball ins Gesicht geworfen? Aus welcher Richtung kam er überhaupt? Und ein zweites Mal traf ihn ein Ball.
Herrgott, irgendwo musste doch diese Person stehen, die ihn hier abwarf.Er sah sich noch einmal um und dann wanderte sein Blick hoch zu ihrer Wohnung.
Dort stand Ardy am geöffneten Fenster und formte bereits den nächsten Schneeball. Wahrscheinlich hatte er sich den Schnee des Fenstersimses zusammengesammelt.

Als Ardy wieder zum Wurf ansetzen wollte, sah er, dass Taddl nach oben sah. Er liess den Schnee wieder sinken und rief dann: „Taddl beeil dich mal. Ich hab Kakao gemacht.“
Bevor Taddl jedoch antworten konnte, dass er ja gleich fertig war, schloss Ardy wieder das Fenster. Kopfschüttelnd fegte er die letzten Streifen Schnee weg und machte sich dann auf den Weg nach oben.
Vor der Haustür begrüsste ihn allerdings eine Weihnachtsmannfigur und auch an der Tür hing ein geschmückter Kranz. Es war einfach so klar gewesen. Ardy hatte doch noch die Wohnung fertig dekoriert.
Unglaublich. Konnte er nicht einmal auf ihn hören?

Als er die Haustür öffnete, kam ihm immerhin bereits der leckere Geruch vom frischen Kakao entgegen.


~*~


Bereits während der Autofahrt wurde Ardy immer wie hibbeliger und er konnte sich kaum beruhigen. Als sie schliesslich in die Auffahrt einfuhren und Taddl das Auto parkte, sah Ardy ihn panisch an.
„Ich habe Angst…“, murmelte er und legte beide Hände beschützend auf seinem Bauch ab. Verwirrt sah Taddl ihn an.
„Wovor hast du Angst?“, fragte er ruhig, legte seine Hand an Ardys Wange und strich langsam darüber.
„Vor ihrer Reaktion. Vielleicht finden sie, dass wir zu jung sind für ein Kind. Und… und, dass wir dafür viel zu chaotisch und verantwortungslos sind, um ein Kind grosszuziehen. Du weisst wie ich manchmal sein kann, ich…“
Ardy brach ab und seufzte traurig.

Ardy machte sich wirklich Sorgen, dabei waren diese wirklich unbegründet. Sie schafften das schon. Und ansonsten würde Ardys Mutter ihnen bestimmt helfen, wenn etwas schief ging.
Taddl nahm Ardys Gesicht in seine Hände, beugte sich vor und gab ihm einen sanften Kuss. Dann löste er sich wieder von ihm und sah ihm in die Augen.

„Hey, das wird schon. Du willst mir doch nicht erzählen, dass sich deine Mum nicht wahnsinnig darüber freuen wird, oder?“
Ardy lachte leise. „Oh man, du hast ja Recht. Ich bin so ein Dummkopf.“

Taddl lächelte ihn an und öffnete dann seine Autotür. Vor der Haustür angekommen, drängte sich Taddl von hinten an Ardy.
Bevor Ardy klingelte, flüsterte er ihm noch zu: „Du magst vielleicht manchmal ein Dummkopf sein. Aber du bist mein Dummkopf.“

Taddl vernahm Schritte von innen und schon öffnete sich die Haustür und Ardys Mutter strahlte sie an. „Da seid ihr ja endlich.“
Sie nahm Ardy in eine herzliche Umarmung. Kurz hielt sie ihn ein Stück von sich weg und musterte ihn.
„Kann es sein, dass du ein wenig zugenommen hast?“ Verlegen blickte Ardy weg. „Mag sein.“, murmelte er.

Seine Mutter wandte sich nun an Taddl und umarmte diesen ebenfalls. „Thaddeus, ich hab dir doch gesagt, du sollst ihm die Schokolade wegnehmen, wenn er zu viel davon isst!“, beteuerte sie ihm und bat sie dann ins Haus.
Wenn es doch nur die Schokolade wäre, die sich da bei Ardy angesammelt hatte. Leise lachte Taddl und warf Ardy einen Blick zu. Dieser war allerdings wieder nervös und so griff Taddl schnell nach seiner Hand.


~*~


Das Essen verlief ziemlich ruhig. Ausser dass auch Ardys Geschwister fanden, dass ihr Bruder zugenommen hatte und das nicht gerade wenig.
Nur war es auch mehr als auffällig als sich Ardy ein zweites Mal seinen Teller mit Essen füllte, was er ansonsten selten tat. Auch da hatte Ardys Mutter nachgefragt, seit wann er denn bitte so viel ass.
Ardy versuchte so wenig wie möglich dazu zu sagen. Und ja, er hatte ein wenig zugenommen, aber den grössten Teil davon trug nun mal die Schwangerschaft bei.
Jedoch merkte Taddl wie schwer es Ardy fiel, ihnen einfach so ins Gesicht zu lügen. Taddl hatte ihm die Hand auf den Oberschenkel gelegt und ihn angelächelt, was Ardy anscheinend doch ein wenig beruhigte.

Nun sassen sie alle gemeinsam vor dem Weihnachtsbaum auf dem flauschigen Teppich. Im Hintergrund lief eine Weihnachts-CD. Und Taddl würde diese dämliche CD am liebsten ausstellen.
Diese Weihnachtslieder machten ihn wahnsinnig. Er mochte sie einfach nicht. Aber es war ja nur für heute Abend. Er sollte sich echt nicht beschweren.
Er konnte von Glück reden, dass Ardy nicht auch zu Hause Weihnachtslieder den ganzen Tag über laufen liess.

Die Geschenke waren bereits verteilt und ausgepackt. Nur eines lag noch unter dem Baum. Ardys Mutter griff danach.
„Das ist noch etwas kleines für euch.“, lächelte sie sanft und überreichte es Ardy.

Ardy lehnte sich zurück an Taddls Brust, damit dieser ihn beim Auspacken beobachten konnte. Taddl überliess lieber Ardy das Öffnen der kleinen eingepackten Schachtel.
Ardy riss das Geschenkpapier weg und öffnete dann die kleine Schachtel darin. Verwirrt blickte er den Inhalt und dann seine Mutter an. Schliesslich holte er das Geschenk raus.
Es war eine Kette an welcher eine Kugel hing. Die Kugel war weiss und drauf waren ein grosses und ein kleines Herzchen abgebildet.

„Mama, die ist echt schön.“, murmelte Ardy und betrachtete das Schmuckstück. Es war wirklich wunderschön. Aber wozu brauchten Ardy und er so eine Kette?
Ardy trug kaum Schmuck. Höchstens seine Ohrstecker und eine schlichte silberne Kette. Anscheinend sah Ardys Mutter seine Verwirrung und erklärte dann:

„Also, das ist eine Klangkugel. An der Innenseite der Kugel befindet sich ein Mini-Xylophon, über das bei Bewegungen eine kleine Kugel rollt. Dadurch erzeugt sie einen besonderen Klangeffekt.“

Hörte sich interessant an. Aber wozu? Es hörte doch niemand diese Klänge der Kugel, wenn Ardy die Kette trug.

Oh…

Taddl ging ein Licht auf. Das Baby konnte den Klang hören. Also wusste seine Mutter doch einfach bereits Bescheid ohne dass sie ihr etwas sagen mussten.
Ardy dachte wohl gerade an dasselbe wie er und drehte sich nach hinten und sah Taddl an. Er nickte ihm aufmunternd zu.

Ardy machte sich die Kette um, welche perfekt auf seinem leicht gewölbten Bauch lag.Taddl griff nach seinen Händen und legte sie zusammen mit Ardys auf seinen Bauch.
Ardys Mutter grinste sie bereits wissend an. „Ich denke wir müssen euch da noch etwas mitteilen“, begann Ardy und räusperte sich nochmals. „Ich bin schwanger.“

„Ach Ardy, ich freu mich ja so für euch!“, lächelte seine Mutter sie nun beide an. Auch seine Geschwister stimmten ihr zu.
Und Ardy schien ein riesiger Stein vom Herzen zu fallen, denn er entspannte sich endlich wieder ein bisschen in Taddls Armen. Taddl drückte ihm ein Kuss auf die Schläfe.

„Wenn du die Kette regelmässig trägst, gewöhnt sich das Baby an den Klang und es wird es vor und nach der Geburt als beruhigend empfinden.“, erklärte sie noch zu der Kugel.
Ardy nickte breit lächelnd. Seine Mutter legte ihre Hände kurz auf Ardys Babybäuchlein und strahlte sie dann beide an.

„Und jetzt möchte ich wissen, wie es euch die letzte Zeit so ging. Und ob ihr bereits Namensideen habt.“

Das würde ein langes Gespräch werden. Keine zwei Sekunden später, fing Ardy bereits an aufgeregt zu erzählen. Und bald konnten sie es auch endlich all ihren Freunden erzählen.
we do it our own way, no matter what they try to say about it.
we've got our own plans.
they don't need to understand.
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