Ein Halsband für den Wolf

Ein Halsband für den Wolf

Beitragvon Lupina Riddle » 5. Dez 2015, 23:27

Hey,
hier also mein erster Beitrag zur Winterchallange.
Viel Spaß beim lesen,
Lupina

Paket 19: Sex unterm Weihnachtsbaum, Weihnachtskugel, falsches Geschenk, Heilig Abend, Schneefall
Fandom: Harry Potter
Pairing: Remus/Sirius
Rating: P18 Slash

Ein Halsband für den Wolf


Dass Sirius der bestaussehende Junge in Hogwarts war, wusste Remus schon seit langem, doch dass er sich in Sirius verguckt hatte war neu. Neu genug um ihm Herzklopfen zu bescheren, wann immer Sirius ihm nahe kam.
Im Moment war er ihm wieder so nah. Sie saßen nebeneinander auf dem Sofa im Salon der Potters. Dieses Jahr hatte James beschlossen, dass sie das Weihnachtsfest zusammen und bei ihm zu Hause feiern würden. Remus war sich noch nicht ein Mal sicher, ob er seine Eltern überhaupt gefragt hatte, doch Mr. und Ms. Potter taten eben alles für ihren Schatz.
Gestern am Heiligen Abend hatten sie zusammen den Tannenbaum geschmückt und viel Spaß gehabt, auch wenn dabei die eine oder andere Weihnachtskugel zu Bruch gegangen war. Wozu waren sie schließlich Zauberer und da sie sich bei den Potters befanden, durften sie zwar offiziell nicht zaubern, aber wer sollte ihnen beweisen, dass sie es gewesen waren und nicht James Eltern.
Jetzt strahlte der Tannenbaum im Licht von dutzenden Kerzen und das Lametta funkelte mit den Kugeln um die Wette. Doch wirklich genießen konnte Remus das ganze nicht. Er war zu sehr bedacht darauf, dass er Sirius nicht berührte, denn ihm verlangte sehr danach und er hatte gleichzeitig Angst, das die anderen etwas merken würden, wenn er ihn berührte oder zu lange ansah.
„Hier, Moony.“, riss ihn James aus seinen Gedanken, die wie so oft in letzter Zeit nur um Sirius gekreist hatten. Mit einem Lächeln nahm er das Geschenk entgegen und sah sich um. Sein Blick fand den von Sirius, der ebenfalls ein halbgeöffnetes Geschenk auf dem Schoß hatte und sofort sah er wieder weg. Es war zu gefährlich sich in diesen grauen Augen zu verlieren.
Vorsichtig öffnete Remus das Papier und legte eine quadratische Schachtel frei. Gespannt klappte er den Deckel auf, als er jedoch den Inhalt sah, runzelte er die Stirn. James musste ihm ein falsches Geschenk gegeben haben, denn das hier konnte unmöglich für ihn sein. Was sollte er denn bitte schön mit einem Hundehalsband? Das war doch eher etwas für Sirius. Dieser Gedanke ließ ihn schmunzeln.
„Ich glaub, das hier ist deins.“, sage er und zeigte Sirius den Inhalt der Schachtel.
„Nein,“ Sirius schüttelte den Kopf und grinste, was Remus Herz wieder schneller schlagen ließ. „das hab ich extra für dich ausgesucht.“
Nun noch verwirrter sah Remus erst auf das Halsband, dann wieder zu Sirius. Der nun meinte: „Lies einfach die Karte, dann verstehst du schon.“
Eine Karte war Remus noch gar nicht aufgefallen, aber jetzt, da er nach ihr suchte, fand er sie unter dem dunklen Lederband. Er bemühte sich darum, dass keiner der anderen das Band sah, aber James und Peter waren ohnehin zu beschäftigt mit ihren eigenen Geschenken. Es war eine Schneelandschaft auf der Karte, mit zwei sich balgenden Hunden. Doch viel Beachtung schenkte Remus dem Motiv nicht, denn er wollte den Inhalt wissen.
Frohe Weihnachten Remus!
Ich habe bemerkt, wie du mich seit einiger Zeit ansiehst und dass du nervös wirst, wenn wir zu zweit sind. Wenn ich das falsch deute, dann vergiss es einfach, aber wenn du auf mich stehst, dann triff mich heute Nacht, wenn alle schlafen, beim Weihnachtsbaum und nimm das Halsband mit.
Sirius

Remus spürte ganz deutlich, wie ihm die Röte ins Gesicht stieg, während er die wenigen Zeilen las und seine Gedanken begannen zu rasen, als er fertig war. Wie hatte er nur so unvorsichtig sein können? Wenn Sirius es wusste, wer noch? Aber eigentlich schien das ganze sich ja zum Guten zu wenden, wenn Sirius sich allein mit ihm treffen wollte. Obwohl man bei ihm nie wusste, vielleicht wollte er ihn auch nur auslachen. Remus starrte auf das Halsband von dem er immer noch nicht wusste, was er damit sollte.
Erst als Sirius in sein Ohr flüsterte, bemerkte Remus, dass der andere sich zu ihm gebeugt hatte. Sirius Atem kitzelte und jagte ihm gleichzeitig einen wohligen Schauer über den Rücken.
„Nimmst du die Einladung an?“
Remus blickte nicht auf, sondern sah weiterhin in die Schachtel, nickte aber deutlich, bevor er die Karte zurück packte und die Schachtel schloss. Er spürte, dass sein Gesicht immer noch rot war und als er aufstand, um sich im Bad etwas abzukühlen, begegnete er James Blick. Der eindeutig wissend zu ihm auf sah. Ein leichter Seufzer drang über Remus Lippen. Natürlich wusste James auch davon, wenn Sirius es wusste.

Mitten in der Nacht betrat Remus den Salon. Er hatte gewartet, bis Peter schlief, da sie sich das Gästezimmer teilten, doch dann war er sofort her gekommen. Wie er halb erwartet hatte war Sirius noch nicht da. Sicher alberte er noch mit James in dessen Zimmer herum, aber er konnte warten. Remus würde eine Ewigkeit warten, wenn er wüsste, dass Sirius am Ende ihm gehören würde. Aber so weit waren sie noch nicht.
Mit einem Zauber ließ er die Kerzen am Tannenbaum wieder erstrahlen und lehnte sich an eine der Fensterbänke. Zwar konnte er den Mond nicht sehen, doch er wusste, dass dieser bereits wieder zunahm, er konnte es spüren. Energisch schob er diese düsteren Gedanken bei Seite und genoss es dem Tanz der Flocken zu zuschauen, der sich draußen abspielte. Der Schneefall hatte im Laufe des Tages zugenommen und war abends zu einem richtigen Schneegestöber geworden, inzwischen jedoch hatte es sich wieder beruhigt und die Schneeflocken fielen gemäßigter.
Es dauerte sicher eine halbe Stunde, bis auch Sirius den Raum betrat, aber Remus hatte nicht daran gezweifelt, dass er kommen würde. Er wandte sich zu Sirius um und lächelte schüchtern. Zwar hatte er sich die ganze Zeit über gefragt, was Sirius von ihm wollte, hier so allein, doch erst jetzt, da er hier war begann sein Herz wieder hart gegen seine Brust zu schlagen.
Ohne ein Wort zu sagen trat Sirius auf Remus zu, stellte sich direkt vor ihn und stützte sich rechts und links von ihm auf die Fensterbank, sodass Remus seinen Atem auf der Haut spüren konnte. Die Nervosität, die Sirius in der Karte erwähnt hatte, ergriff Remus und er wich dem Blick der grauen Augen aus.
„Du trägst dein Geschenk ja gar nicht.“, stellte Sirius leise fest.
Unsicher sah Remus ihn nun doch kurz an und dann auf das Hundehalsband in seiner Hand.
„Was hast du vor?“, fragte er leise ohne Anstalten zu machen sich das Lederband umzulegen.
„Ich werde dir dein eigentliches Weihnachtsgeschenk geben. Vertrau mir einfach.“
Dies entlockte Remus ein Lächeln und er hob das Band an seinen Hals. Er wusste Sirius würde ihm nie etwas antun.
Sobald er die Schnalle geschlossen hatte durchfuhr Remus ein seltsames Gefühl. Erst wusste er nicht was es war, doch als Sirius ihm sacht mit der Fingerspitze über den Hals strich und es intensiver wurde, erkannte er, dass es Lust war.
Erschrocken sah er Sirius an. Was sollte das denn für ein Geschenk sein? Doch der grinste nur und beugte sich zu ihm hinab, legte seine Lippen auf die von Remus.
Heize Blitze durchzuckten Remus Körper und er stöhnte erregt, gleichzeitig wusste er aber auch, dass das Halsband dafür verantwortlich war. Es war nicht real. Je länger Sirius ihn jedoch küsste, desto mehr vergaß Remus das Band und bemühte sich immer mehr den Kuss zu erwidern. Bereitwillig öffnete er den Mund, als Sirius Zunge darum bat und keuchte leise, weil die Lust ihn zu verbrennen schien.
Remus konnte nicht mehr denken, doch einen Wunsch hatte er noch, es sollte nie aufhören. Leider entzog sich Sirius ihm schon all zu bald. Winselnd versuchte Remus ihn wieder zu sich zu ziehen, doch Sirius gab nicht nach, versicherte aber: „Du bekommst was du brauchst, versprochen. Aber dafür muss ich dich erst Mal ausziehen, oder nicht?“
Verwirrt und dann leicht panisch sah Remus ihn an. Hieß das, Sirius wollte mit ihm schlafen, hier? Doch Sirius Hand fand ihren Weg in Remus Schritt und Remus konnte nicht anders als erregt zu stöhnen. Sein Glied war bereits hoch aufgerichtet und verlangte nach Aufmerksamkeit. Plötzlich hörte sich Sex unterm Weihnachtsbaum gar nicht mehr so schlecht an.
Schnell hatten sie sich der überflüssigen Kleidungsstücke entledigt und Remus hatte sich auf den weichen Teppich gelegt. Erwartungsvoll und auch ungeduldig sah er zu Sirius auf, der sich neben ihn kniete. Seine Finger strichen über Remus Brust und hinterließen ein Prickeln, während sie tiefer wanderten.
Remus schloss die Augen, wusste nicht wie lange er dieses Verlangen noch aushalten würde und keuchte vernehmlich, als die Fingerspitzen sein Glied berührten. Die Lust pulsierte in ihm, als wenn er schon längst selbst nachgeholfen hätte und irgendwo wusste er, dass er von so wenigen Berührungen nicht so scharf werden konnte. Doch was machte das schon? Die Gefühle waren da und wollten beachtet werden.
„Mehr!“, flehte er und biss sich auf die Unterlippe, als sich Sirius Finger um ihn schlossen.
„So viel du willst.“, versprach Sirius und begann ihn zu reiben.
Remus Stöhnen erfüllte den Raum, es war gequält. Die Hitze, die Sirius in seinem Körper anfachte, brannte fast unerträglich. Eine Spannung ergriff Remus ganzen Körper und er öffnete die Augen um seinen Freund anzusehen, von dem er nie gedacht hätte, dass er so etwas mit ihm machen würde. Sirius grinste, aber es lag auch Verlangen in seinen Augen.
Gefangen in diesem Blick, überwältigte Remus die Lust und er ergoss sich laut stöhnend auf seinen Oberkörper.
Das erste, das Remus wahrnahm, nach dem die Lust einigermaßen abgeebbt war, war wie schön die vielen Kerzen Sirius Haut zum schimmern brachten. Während er noch das Lichterspiel auf der gebräunten Haut bewunderte, spreizte Sirius seine Beine und beugte sich über seinen Freund.
Vielleicht hätte nun die Angst wieder einsetzten können, doch Sirius senkte seine Lippen auf eine Brustwarze und begann Remus Lust neu zu entfachen. Schneller als er es selbst erwartet hatte, spürte Remus sein Glied erneut verlangend zucken und seinen Atem schneller werden.
Sirius fragte nicht, ob er bereit war. Wahrscheinlich sah er es in Remus Blick, hörte es in seinem Stöhnen. Langsam drang er in ihn ein, den Blick fest auf den der braunen Augen gerichtet. Gegen Remus Erwartung tat es nicht weh, es war nur absolut elektrisierend. Die Finger, mit denen er Sirius umarmt hatte, verkrallten sich in seinem Rücken, aber das schien diesen nicht zu stören. Sirius grinste nur noch eine Spur breiter.
Wieder stieg die Hitze an und wieder konnte Remus nicht anders, als hemmungslos zu stöhnen, doch dieses Mal war er nicht der einzige. Die erregten Laute, die über Sirius Lippen drangen, mit jedem Stoß, den er in ihn trieb, brachten Remus schneller an sein Ziel, als es ihm lieb war. Er hätte es lieber noch ein wenig genossen, doch er hatte seinen Körper nicht unter Kontrolle.
„Zu gut!“, wimmerte er, den Blick verzweifelt auf Sirius gerichtet, der nicht mehr grinste, aber voll Verlangen auf ihn hinab sah und flüsterte: „Genies es.“
Dann begann er merklich heftiger zu stoßen und sein Stöhnen wurde langsam lauter, was alles einfach zu viel für Remus war. Sein Körper zog sich zusammen und bäumte sich dann unter den ekstatischen Gefühlen auf, die ihn durchströmten und auf schreien ließen.
Das war eindeutig das beste Weihnachtsgeschenk, das er je bekommen hatte.
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