Aus dem Regen (Original)

Aus dem Regen (Original)

Beitragvon Sammy-chan » 29. Jan 2017, 23:14

Titel: Aus dem Regen
Fandom: Original (Szene zu meiner Story Wein unterm See)
Rating: 18-slash
Anmerkung: Diese Szene gibt es so auch in der zusammenhängenden Story, aber die Sexszene ist dort anders verlaufen, als ich es ursprünglich gerne geschrieben hätte, einfach weil ich es für den Plot anders brauchte.Da die Kinks ein bisschen in die Richtung gingen, wie ich es ursprünglich gerne schreiben wollte, habe ich die Szene kurzerhand umgeschrieben. Ich habe die Szene auch so verändert, dass man sie unabhängig von der Hauptstory lesen kann (ist ja eh nur Sex ;) )


verarbeitete Kinks: Körperflüssigkeiten, Achseln lecken



Luca richtete seinen Blick zum Himmel, der sich bereits dunkel zuzog. Natürlich hatte er sich ausgerechnet diesen Tag ausgesucht, um mit dem Joggen anzufangen. Wenn er ehrlich war, dann war er jetzt nicht der extrem sportliche Typ. Er machte mal dies, mal jenes, nichts wirklich regelmäßig. Er hatte das Glück, dass er eigentlich essen konnte, was er wollte und trotzdem eine ganz passable Statur behielt. In den letzten Wochen hatte sich das aber Stück für Stück geändert. All das süße Zeug hatte jetzt doch seinen Weg gefunden und saß da, wo es nicht sollte, am Bauch. Und da konnte er das definitiv nicht gebrauchen.
Also ging Luca ab jetzt joggen, zwei bis dreimal die Woche, das hatte er sich so vorgenommen. Joggen war super, man brauchte einfach nur vor die Tür gehen und loslegen. Am besten war es natürlich im Wald zu joggen, vor allem, wenn es warm war. Und Luca schob den Gedanken schnell beiseite, dass Wälder seit neuestem eine deutlich größere Anziehung auf ihn hatten, wie noch vor ein paar Monaten. Mit Alexis hatte das nichts zu tun, definitiv nicht. Von dem hielt er sich nämlich jetzt schon fast eine ganze Woche erfolgreich fern. Oder besser gesagt, der war seit einer Woche nicht aufgetaucht. So ein Mistkerl. Aber Luca war es ja nur recht.
Warm war es heute auch, vor allem drückend, man hatte das Gefühl, dass das Atmen schwer fiel. Sie hatten Sturmwarnung herausgegeben. War ja auch kein Wunder, dass sich die Hitze in einem Gewitter entladen musste. Aber Luca hatte gedacht, dass er vorher wieder zu Hause sein würde. So wie der Himmel aussah, bedeutete das aber, dass er sich beeilen sollte.
Dumm war nur, dass Joggen zwar ein super Sport war, aber anstrengend war das Ganze auch. Natürlich, sollte es ja auch sein. Der Schweiß floss ihm aber inzwischen unangenehm den Nacken hinab. Und so wirklich Lust hatte Luca auch nicht mehr. Nutzte aber nichts, er versuchte sich auf den Beat der Musik zu konzentrieren, die ihm über die Kopfhörer in die Ohren geblasen wurde, während die Windböen an Fahrt zunahmen und an seiner Kleidung zerrten.
Einen Moment dachte er, er hätte etwas über den Sound der Kopfhörer gehört. Er sah sich im Laufen um, da war aber nichts. Wahrscheinlich war es der Wind gewesen, den er gehört hatte. Als er den Blick wieder nach vorne richtete, setzte sein Herz für einen Moment aus, bevor es dann doppelt so schnell weiter schlug. Luca blieb abrupt stehen und Alexis, der ihn nun mit gerunzelter Stirn ansah nach zwei weiteren Schritten auch. Luca nahm die Kopfhörer aus seinen Ohren und starrte Alexis nur ein bisschen ungläubig an.
„Warum läufst du, Luca?“
„Ich jogge“, meinte er, aber Alexis‘ Ausdruck sagte ihm, dass der nicht wirklich etwas damit anfangen konnte. „Laufen zur sportlichen Betätigung“, ergänzte er also.
„Manchmal seit ihr seltsam.“
Das sagte der Richtige, aber Luca musste trotzdem kurz lachen. Eigentlich hatte Alexis ja Recht, schließlich rannte man beim Joggen einfach sinnlos in der Gegend rum, so ein super Sport war das vielleicht doch nicht. Vielleicht sollte Luca lieber nur seinen Süßigkeiten-Konsum herunterschrauben. Das war auch weniger anstrengend und hatte früher ja auch funktioniert.
Alexis kam jetzt einen Schritt auf Luca zu, was ein freudiges Kribbeln in Lucas Magen hervorrief, obwohl es besser wäre, wenn es das nicht täte. Er wollte ebenfalls auf Alexis zugehen und er wollte noch so viel mehr, ihn umarmen zum Beispiel oder ihn küssen. Nein, das wollte er nicht.
Die Reaktionen seines Körpers ließen ihn frustriert inne halten. Es änderte sich nichts. Er wollte Abstand, nicht wahr? Er wollte nicht mehr von Alexis manipuliert werden. Die letzten Tage ohne Alexis? Das hatte sich scheiße angefühlt und jetzt war er wieder hier und alles begann von vorne.
„Was willst du?“, fragte er also, die Stimme abweisend, und er versuchte den Abstand, den sie noch hatten, aufrecht zu erhalten. Windböen schlugen ihm entgegen und es grummelte am Himmel, das war vielleicht ein Zeichen, er sollte darauf hören.
Alexis schien nicht mit der Frage gerechnet zu haben, er antwortete nicht. Warum sollte er auch damit rechnen? Luca hatte noch nie nach einem Grund gefragt. Es war ihm ja vollkommen egal gewesen, warum Alexis auftauchte, er hatte nur gewollt, dass Alexis auftauchte.
Aber jetzt wollte er einen Grund, obwohl er sich den ja schon fast denken konnte.
Alexis sah ihn prüfend an, antwortete Luca noch immer nicht, was ihn irgendwie wütend machte.
"Warum kommst du doch immer wieder?"
Luca hatte gar nicht bewusst wahrgenommen, dass er jetzt doch einige Schritte auf Alexis zugemacht hatte, aber im nächsten Moment stand er vor ihm. Warum konnte er keine Kontrolle behalten, sobald Alexis in der Nähe war? Er sah Alexis an, der seinem Blick auswich und Lucas Selbstbeherrschung bröckelte noch ein Stück weiter.
"Ich kann nicht... weg bleiben", sagte der jetzt und Luca fasste ihn am Arm, fester als es hätte sein müssen. Er wusste selbst nicht genau warum. Vielleicht dachte er, dass Alexis abhauen könnte und wenn er ehrlich war, dann wollte er das dann auch wieder nicht.
"Du meinst, du willst nicht."
Luca spürte, dass die ersten Regentropfen auf seine Haut trafen und Alexis versuchte sich seinem Griff zu entwinden, aber Luca fasste ihn nur fester, so dass er ein bisschen Angst hatte, Alexis würde blaue Flecke davontragen. Aber nach einigen Sekunden, in denen sie sich nur anstarrten, schaffte es Alexis doch seine Hand zu befreien, weil er mehr Kraft aufbrachte, als man es für möglich hielt. Und weil Luca ihm nicht wirklich ernsthaft wehtun wollte.
Es donnerte laut über ihnen. Luca zuckte zusammen und sein Blick fuhr zum Himmel, wo sich die Wolken türmten.
"Shit. Komm schon, wir müssen rein."
Alexis zögerte aber Luca fasste ihn erneut am Arm und zog ihn hinter sich her.
"Die haben Sturmwarnung rausgegeben, ich möchte da lieber nicht länger hier draußen rumhängen."
Luca wartete keine Antwort ab, sondern begann wieder zu laufen, während der Regen an Stärke zunahm.

Man konnte es beinahe als Glück bezeichnen, denn als sie die Haustür erreichten, hatten sich die Pforten des Himmels noch nicht vollends geöffnet und sie waren noch nicht komplett durchnässt. Das würde aber nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn der Himmel sah aus, als würde im nächsten Moment Gottes Zorn über sie hereinbrechen. Luca beeilte sich die Tür aufzuschließen.
Zu seiner Erleichterung war ihm Alexis tatsächlich gefolgt, denn so recht geheuer war es ihm nicht, wenn der draußen geblieben wäre. Denn ja, er machte sich natürlich Sorgen, wenn es draußen stürmte und Alexis ungeschützt herumrannte.
Das Problem war allerdings, dass sie jetzt hier waren, beide, und Luca hatte keine Ahnung, wie er mit der Situation umgehen sollte. Er konnte Alexis ja nicht einfach ignorieren. Selbst wenn er das gewollt hätte, dann reagierte er ja schon auf seine bloße Anwesenheit.
"Ich denke, ich sollte duschen. Soll ich dir trockene Kleidung geben?"
Aber Alexis antwortete nicht, stattdessen spürte Luca, wie er sich ihm näherte. Er hörte es nicht, aber er war sich Alexis‘ Nähe deutlich bewusst. Dessen Arme legten sich von hinten um ihn. Dann fühlte Luca wie Alexis‘ warme, feuchte Zunge über seinen Nacken strich. Genau dort entlang, wo er vorher einen Schweißtropfen entlangrollen gespürt hatte. Lucas Körper schauderte und er musste ein kleines, viel zu erleichtertes Seufzen unterdrücken.
Und allein das reichte schon aus. Da waren sie hin, all die guten Vorsätze, dass er Abstand halten wollte. Aber wem hatte er etwas vormachen wollen? Sie beide, zu zweit in der Wohnung. Wer wusste schon, wie lang der Sturm draußen wütete. Hatte Luca da wirklich gedacht, dass er da weiter auf Abstand hätte bleiben können? Nein, eigentlich hatte er mal wieder gar nicht wirklich nachgedacht, denn er wollte sie ja, Alexis' Nähe. Er wollte bei ihm sein, er wollte ihn berühren, ständig. Er wollte Alexis, egal, was der getan hatte. Er war einfach unverbesserlich.
Er schloss die Augen, als Alexis anfing kleine Küsse auf seinem Nacken zu verteilen.
"Du stehst da drauf, oder? Wenn ich schwitze?", brachte er hervor und verschob die Dusche gedanklich auf später, vielleicht sollte er doch öfter Joggen gehen.
"Nur bei dir", murmelte Alexis neben seinem Ohr, aber Luca nahm es gar nicht mehr richtig wahr, weil Alexis Atem über seine Haut strich und er im nächsten Moment mit seiner Zunge über den Rand von Lucas Ohr fuhr.
Er neigte den Kopf zur Seite, damit Alexis mehr Freiraum hatte um das zu tun, was auch immer er da gerade tun wollte und Luca damit den Verstand zu rauben.
„Lass uns ins Schlafzimmer.“
Schlafzimmer hörte sich gut an, Schlafzimmer war eine hervorragende Idee. Luca konnte schon jetzt fühlen, wie sich Erregung in seinem Unterleib sammelte.
„Mmmh“, war aber das einzige, was Luca hervorbrachte. Dennoch war er enttäuscht, als Alexis einen Schritt von ihm fort machte. Vielleicht sollten sie es auch einfach hier machen. Wer brauchte schon ein Bett? Aber Alexis fasste ihn am Arm und zog ihn mit.
Im Schlafzimmer angekommen war es Lucas Intention so schnell sämtlichen Abstand zwischen ihm und Alexis wieder zu eliminieren. Auf Abstand hatte er jetzt gar keine Lust mehr. Er zog sich kurzerhand sein Shirt über den Kopf. Alexis tat es ihm gleich. Warum musste er dabei so verboten sexy ausziehen? Er zog sich nicht einfach nur aus, aber seine Bewegungen waren auch nicht lasziv, sie waren nur so geschmeidig, so typisch Alexis, dass Lucas Schwanz schon allein davon hart wurde.
Er zog Alexis wieder zu sich und küsste ihn, feucht und fahrig, weil er sich nicht zurückhalten konnte. Alexis lächelte, als Luca sich löste, er machte einen Schritt vorwärts und schob Luca mit der gleichen Bewegung zum Bett. Luca hatte kein Interesse daran sich zu wehren und auch nicht daran etwas dagegen zu tun, als Alexis ihn auf das Bett schubste.
Er stützte sich auf die Ellenbogen und sah zu Alexis auf, der vor ihm stand und ihn musterte. Einen Moment fühlte sich Luca als wäre er die Beute, auf die Alexis es abgesehen hatte. War er wahrscheinlich auch irgendwie. Und er schob den Gedanken beiseite, was es über ihn aussagte, wenn er ganz freiwillig die Beute sein wollte.
Luca sah dabei zu, wie Alexis zu ihm kam, in geschmeidigen Bewegungen über ihn kroch, bis sie auf Augenhöhe waren. Er stieß Luca ein weiteres Mal, so dass er sich komplett hinlegen musste.
Luca spürte noch immer einen feuchten Film vom Schweiß auf seiner Haut, wenn Alexis nicht gerade dafür sorgen würde, dass ihm ziemlich heiß wurde, dann würde er wahrscheinlich frieren. Der beugte sich aber gerade hinab und küsste Luca, allerdings nur kurz, bevor er sich sein Kinn herab arbeitete. Er küsste Lucas Hals und immer wieder spürte Luca, wie Alexis‘ warme Zunge über seine Haut streifte. Je tiefer Alexis wanderte, desto mehr änderten die Küsse sich zu einem Lecken. Und es fühlte sich gut an, viel zu gut, Alexis warme, raue Zunge. Luca hob einen Arm und fuhr durch Alexis Haare, der sich seinen Hals entlang leckte, dann seinen Weg über die Brust fand, um dann bei Lucas rechter Brustwarze halt zu machen, um ihr besondere Zuwendung zukommen zu lassen. Luca schloss die Augen und stöhnte leise, als Alexis an seinen Nippel sog und leckte. Nachdem Alexis anscheinend entschlossen hatte, dass Lucas Nippel genug Aufmerksamkeit erhalten hatte - auch wenn Luca das hätte ewig genießen können - schob er Lucas Arm zur Seite und einen absurden Moment lang fragte sich Luca, ob Alexis die Orientierung verloren hatte. Der widmete sich nämlich nicht der zweiten Brustwarze, wie Luca es erwartet hätte. Alternativ wäre es in Lucas Augen auch vollkommen in Ordnung gewesen, wenn er tiefer gewandert wäre. Lucas Schwanz wollte nämlich auch zu gern Aufmerksamkeit erhalten, der drückte schon beinahe unangenehm gegen den Stoff seiner Hose. Aber Alexis ignorierte Lucas anwachsende Beule, genauso, wie Lucas frustrierten Ton, der über seine Lippen fiel, stattdessen bahnte er sich einen Weg nach rechts, zu Lucas Seite. Er spürte Alexis kitzelnden Atem. Er schob Lucas Arm etwas weg, um dann seinen Kopf unter eben diesen zu begraben.
"Was...?"
Zu mehr kam Luca nicht, als er nicht nur Alexis‘ Atem, sondern auch seine Zunge an seiner Achsel spüren konnte. Was tat er da? Über Lucas Lippen kam ein Laut zwischen einem Lacher und einem Keuchen.
"Ich hab geschwitzt“, sagte er, als wäre es eine Erklärung. Alexis unterbrach seine Tätigkeit, hob den Kopf ein wenig.
"Magst du es nicht?"
Luca schüttelte den Kopf. Das war nicht das Problem. Es fühlte sich merkwürdig an, ja, es kitzelte, aber gleichzeitig machte es Luca auch an. Es hatte eine seltsame Art von Intimität. Noch niemand hatte ihn dort absichtlich berührt, auf diese Weise. Schon gar nicht, nachdem er Sport gemacht hatte. Wenn er nach Schweiß stank. Und er hatte noch immer so seine Probleme zu glauben, dass genau das jemand mögen könnte. Vor allem nicht so jemand perfektes, wie Alexis, der so gut wie nie schwitzte. Der beugte sich jetzt herab und platzierte einen Kuss auf der Stelle, zwischen Achsel und Schulter.
"Es ist nur... neu für mich“, sagte Luca, noch immer ein wenig unsicher.
Alexis leckte erneut über Lucas empfindliche Haut, Luca sah zu ihm herab, er lächelte dabei. Wieso hatte Luca wieder das Gefühl die Beute einer Raubkatze zu sein? Er hob den Arm noch etwas an und schloss die Augen, konzentrierte sich auf das Gefühl, als Alexis raue Zunge über seine Haut fuhr. Schauer der Erregung durchfuhren seinen Körper und er stöhnte leise, als Alexis sich weiter vorwagte, tiefer hinein in die Höhlung, die sein Körper formte. Er spürte, wie Alexis tief einatmete und in dem Moment schien es, als wäre die Raubkatze zu einem schnurrenden Kätzchen geworden. Luca strich mit seiner freien Hand über Alexis' Haare, seinen Rücken. Er beschloss, dass er es mochte, diese Art der Nähe. Es war außergewöhnlich und gerade deswegen noch viel näher.
Alexis hob den Kopf, seine Zunge strich über seine eigenen Lippen.
"Der Geruch macht dir nichts aus?" So wirklich glauben konnte es Luca nicht.
"Sollte es mir etwas ausmachen? Es riecht nach dir, Luca."
Jedem anderen machte es etwas aus, all seinen bisherigen Freundinnen. Zumindest wäre ihnen nicht in den Sinn gekommen Lucas Achsel zu lecken oder auch nur in ihre Nähe zu kommen.
Alexis gab ihm einen Kuss und als er sich wieder von Lucas Lippen löste, sagte er: "Andere Seite?"
Es war in einem fragenden Ton und doch irgendwie nicht. Luca nickte dennoch und hob bereitwillig den Arm, als Alexis ein wenig hinabrutschte, um ihm den nötigen Freiraum zu geben.
Alexis wiederholte die Prozedur und doch hatte sich Luca noch nicht daran gewöhnt. Gleichzeitig strich Alexis mit seiner Hand über Lucas Bauch bis er seinen Hosenbund erreicht hatte. Er öffnete Knopf und Reißverschluss, damit seine Finger unter den Stoff schlüpfen konnten. Sie berührten Lucas Erektion und er schloss mit einem Keuchen erneut die Augen. Womit hatte er das hier verdient? Er wusste nicht, auf welches Gefühl er sich mehr konzentrieren sollte, was ihn gerade mehr erregte. Alexis Zunge, die über die feuchte Haut unter Lucas Arm strich. Oder Alexis schlanke Finger, die nun seinen Schwanz massierten.
Luca war beinahe enttäuscht, als Alexis sich von ihm löste, aber sie hatten schließlich noch mehr vor, auch wenn Luca seine Situation alles andere als schlecht empfunden hatte. Alexis stand nun auf und begann schon in der Bewegung Lucas Hose herabzuziehen. Er konnte Alexis Blick über seinen Körper schweifen fühlen, nachdem er fertig damit war Luca zu entkleiden. Er war hier definitiv die Beute.
Dann schälte sich auch Alexis aus seiner Kleidung. Und Lucas Erregung steigerte sich noch, als er sah, dass Alexis' Schwanz ebenfalls hart war, auch wenn Luca zugeben musste, dass er nicht viel dazu beigetragen hatte, zumindest nicht aktiv.
Alexis schob Lucas Beine auseinander und platzierte sich dazwischen und Lucas Herz machte einen Hüpfer, Adrenalin pumpte durch seinen Körper. Zwar hatte Luca schon einmal unten gelegen, aber eben nur einmal. Obwohl er sich erinnern konnte, wie gut es sich angefühlt hatte, war es immer noch neu für ihn. Und gleichzeitig wollte er es, wollte er Alexis so schnell wie möglich in sich spüren. Er griff zur Seite und öffnete die Schublade des Nachtschränkchens, um das Gleitgel zu suchen. Er war gut heute, seine Finger schlossen sich fast sofort um die Tube, die ihm Alexis gleich abnahm, als er sie hervorzog. Luca sah ihm dabei zu, wie er etwas von dem Gel auf seine Finger verteilte, er fühlte sich schon jetzt benommen und als Alexis sich hinabbeugte, spreizte er bereitwillig die Beine noch ein wenig weiter. Er spürte Alexis Finger mit dem kühlen Gleitgel an seiner Öffnung und stöhnte leise. Seltsam fühlte es sich noch immer an, aber seltsam gut, als Alexis wiederholt seine Fingerspitze über den Muskelring fahren ließ. Er beugte sich hinab und küsste die Spitze von Lucas Schwanz auf dem sich ein Lusttropfen gebildet hatte. Luca stöhnte erneut, er war sich sicher, dass er das hier nicht überleben würde, oder er würde viel zu schnell kommen. Wie ein Teenager, weil Alexis Sachen mit ihm anstellte, die seinen Verstand erfolgreich zu Mus verarbeiteten.
Alexis Finger durchbrach den Muskelring und rutschte ein Stück in Lucas Körper hinein, dessen Muskeln sich zusammenzogen. Über Alexis‘ Lippen kam ein kleines Keuchen, kaum zu hören.
"Luca", sagte er, ein bisschen atemlos und Luca erkannte, dass ihn die Vorstellung anmachte in nicht allzu ferner Zukunft Luca vögeln zu können. Luca wusste, wie wunderbar sich die Enge anfühlte. Und er war froh darüber Alexis dieses Gefühl schenken zu können. Alexis, den er trotz allem liebte, so sehr, dass es beinahe an Versessenheit grenzte. Alexis, der jetzt wiederholt seinen Finger in ihn hineinschob, nur um ihn wieder herauszuziehen und dabei genau die richtigen Stellen fand, die Stellen, die Luca dazu brachten Alexis Bewegungen entgegen zu kommen.
Alexis fügte einen weiteren Finger hinzu, weitete Luca, indem er seine Finger spreizte, während er sie herauszog und wieder in Luca schob. Die Vorbereitung dauerte viel zu lang, dachte Luca, er konnte es nicht abwarten Alexis in sich zu spüren und gleichzeitig ging es viel zu schnell, denn Luca spürte den erneuten Adrenalinschub, als sich Alexis zwischen seinen Beinen positionierte, als er Alexis‘ Schwanz an seinem Hintern spürte. In Lucas Bauch kribbelte es aufgeregt. Alexis sah zu Luca herab, verkettete ihre Blicke, dann schob er sein Becken vor und glitt in Luca hinein, nachdem er den ersten Widerstand überbrückt hatte. Lucas Körper bäumte sich auf, er spürte den leichten Schmerz, der aber schon weniger war, als er es in Erinnerung hatte. Alexis schob sich Stück für Stück in ihn herein und es fühlte sich so gut an. Als ob Alexis Luca vereinnahmen würde, ihn ausfüllte. So nahe, wie sie sich nicht näher kommen konnten.
Als Alexis vollkommen in ihm war, pausierte er, beugte sich herab und küsste Luca, der stöhnte, als Alexis dann seinen Schwanz wieder ein Stück herauszog, um erneut in ihn zu stoßen, schneller diesmal. Alexis erhöhte sein Tempo und nach kurzer Zeit schob Luca ihm bei jedem Stoß sein Becken entgegen. Luca fühlte sich wie ihm Rausch, konzentrierte sich nur noch auf das Gefühl von Alexis in ihm und um ihn. Er war beinahe enttäuscht, als Alexis stoppte. Er sah fragend zu ihm auf. Der sollte doch nicht aufhören, gerade jetzt, wo es sich so gut angefühlt hatte. Aber das schien Alexis erstmal nicht zu interessieren, denn er zog seinen Schwanz aus Luca heraus und hinterließ damit eine beinahe unangenehme Leere. Luca stöhnte frustriert. Alexis beugte sich hinab, küsste Luca, beinahe entschuldigend.
„Ich möchte, dass du mich reitest, Luca.“, sagte er, als sich ihre Lippen lösten.
Luca nickte nur, alles war gut, solange er Alexis Schwanz wieder bekam. Der legte einen Arm um Luca und zog ihn mit sich, als er sich auf das Bett gleiten ließ, so dass Luca schon halb auf ihm zu liegen kam. Er stützte sich mit den Armen ab.
Er kam sich, wie so oft, ein wenig plump vor, als er sich auf Alexis Mitte setzte. Warum war bei Alexis immer alles so elegant und bei ihm… nicht. Ein bisschen unsicher war er schon, als er Alexis‘ Schwanz fasste, der sich an seinem Hintern rieb. Dies hier war neu und es war aktiver. Er hatte sich ganz wohl dabei gefühlt, Alexis machen zu lassen, der wusste, was er tat. Für Luca war vieles hier noch Neuland, auch wenn es aufregend war neue Dinge auszuprobieren, vor allem, wenn er dies mit Alexis tat. Luca wusste aber im Grunde nicht, was er tat. Allerdings wusste er, wie es sich anfühlte, wenn man geritten wurde. So schwer konnte es eigentlich nicht sein. Er hob sein Becken an und positionierte es weiter nach hinten, direkt über Alexis‘ Erektion. Er pumpte sie noch ein paar Mal, einfach weil er das Gefühl mochte, wenn er Alexis‘ Schwanz in der Hand hatte. Er spürte die Spitze an seinem Eingang und ließ sich langsam hinab. Es war als habe sein Körper darauf gewartet, es gab kaum einen Widerstand, als Alexis erneut in ihn Eindrang und Luca stöhnte, weil er das Gefühl schon in den wenigen Minuten vermisst hatte. Er ließ sich hinab bis er vollends auf Alexis saß und es fühlte sich gut an. In dieser Position drang Alexis tiefer in ihn ein. Luca begann sich zu bewegen. Alexis Hände strichen über seine Schenkel, fassten seine Pobacken und zogen sie auseinander, während er Lucas Bewegungen entgegen kam und in ihn stieß, wenn Luca sein Becken herabsenkte. Luca stellte innerlich fest, dass ein Stellungswechsel verdammt gut sein konnte. Der Winkel war anders, Alexis Schwanz rieb sich anders in Luca und er mochte es. Er konzentrierte sich auf das Gefühl von Alexis in ihm. Sein Körper verlangte danach. Stöhner fielen über seine Lippen, immer mehr und Alexis Name streute sich darunter. Er könnte dies hier den ganzen Tag lang machen. Nichts anderes mehr. Und er spürte wie auch Alexis‘ Bewegungen fahriger wurden, schneller, er sah auf ihn herab, er war wunderschön, wie er unter ihm lag. Wie seine Lippen gerötet waren, wie er stoßweise atmete und seine Lider halb geschlossen waren, während sein Blick auf Luca ruhte. Es brachte Luca dazu sein Tempo nochmal zu steigern. Er wollte, dass es sich gut für Alexis anfühlte. Für ihn fühlte es sich gut an, er spürte, wie er sich dem Höhepunkt näherte, spürte, wie sich die Erregung in ihm zusammen ballte. Alexis stieß jetzt schneller in ihn, fasste Lucas Schwanz, den er im gleichen Tempo pumpte. Es war beinahe zu viel und dann spürte Luca, wie Alexis in ihm kam. Er spürte, wie sich warme Flüssigkeit in ihm verteilte. Und es war der Rest, den er gebraucht hatte, um ebenfalls zu kommen. Er stöhnte, während sein Körper kontrahierte. Sein Sperma landete auf Alexis Fingern und seinem Bauch. Alexis pumpte seinen Schwanz bis der Orgasmus abebbte. Bis er Luca als eine erschöpfte, aber ziemlich zufriedene Hülle zurückließ. Er sah hinab. Alexis hob seine Hand und führte sie zum Mund, leckte die weiße Flüssigkeit von seinen Fingern. Er holte dabei tief Luft und schloss die Augen, als wäre es das Beste, was er jemals probiert hätte. Seine freie Hand glitt über seinen eigenen Oberkörper bis er seinen Bauch erreicht hatte, dort, wo Lucas Sperma träge hinabfloss. Er fuhr mit seinen Fingern durch die Flüssigkeit und verteilte sie auf seiner Haut, verschmierte sie auf seinem Bauch und seiner Brust. Luca konnte nur fasziniert zusehen, wie sich Alexis dabei wand. Warum war es so fucking heiß? Luca vergaß beinahe, dass er erst vor ein paar Momenten gekommen war. Was war das mit Alexis und seinen Körperflüssigkeiten? Einen kurzen Moment fragte er sich, wie weit diese Vorliebe wohl gehen mochte, während er Alexis weiterhin beobachtete, der die Augen geschlossen hatte und leise stöhnte, während er sich mit Lucas Sperma einrieb.
Luca beugte sich herab.
„Du raubst mir meinen scheiß Verstand!“
Alexis öffnete die Augen und lächelte ihn an, schob eine Hand in Lucas Nacken, die noch feucht war von seinem eigenen Sperma und zog ihn zu sich.
„Den brauchst du nicht mehr“, sagte er und küsste Luca.
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