Original - Paradies

Original - Paradies

Beitragvon Ria » 10. Apr 2011, 16:42

Titel: Paradies
Autor: Ria
Kinks: Rollenspiele, Rough!Sex, Blow Jobs, Multible Orgasmen
Rating: NC-17
Warnungen: ein bisschen Slash, ein bisschen Sex, ein bisschen Religion und ein bisschen Sterben und natürlich die Kinks

Anmerkung: Alle Personen und Orte sind frei erfunden und gehören mir allein. Geld bekomme ich trotzdem keins.


ooOoo

Er spürt nagende Unruhe, wie immer, wenn er einen Job zu erledigen hat. Obwohl natürlich alles Routine ist. Er macht es schon zu lange, um wirklich nervös zu sein. Dennoch: er sieht noch einmal die Unterlagen durch, vergewissert sich, dass alles seine Richtigkeit hat. Es sind schließlich schon Fehler passiert. Natürlich nicht ihm persönlich, aber sie sind passiert und er will sich keine Fehler leisten. Die Konsequenzen sind nicht einzuschätzen.

Sein Kunde jedoch ist über jeden Zweifel erhaben. Trotzdem greift er viel zu oft in seine Zigarettenschachtel. Sein Mund ist schon taub vom vielen Rauch, als er die Haustür hinter sich schließt und sich auf den Weg macht. Es nieselt und die Welt ist ein graues Zwischending aus Tag und Nacht. Er zieht die Schultern hoch und geht schneller. Aber nicht, weil es kalt und nass ist. Er will den Job erledigen und dann ins Ground Zero. Er will zu Nathan.

Nathan, der dort auf ihn warten wird, wenn er seinen eigenen Auftrag erledigt hat, der so ganz anders als sein eigener ist.

Das Hotel ist drei Haltestellen und einen kurzen Fußweg weit weg und er ist viel zu früh da. Zehn Minuten muss er in der feuchten Dämmerung totschlagen. Er raucht zuviel und betrachtete die Menschen, die an ihm vorbeieilen. Sünder, unzählige. Es ist keiner dabei, der heilig wäre. Nicht einmal im Ansatz. Doch sie interessieren ihn nicht. Weder der Ehebrecher noch der Mörder, solange er keine Anordnung für sie bekommt.

Die Zeit tickt sich nur langsam in Richtung acht Uhr. Er kann noch eine weitere Zigarette rauchen, bevor er langsam in die Lobby schlendert. Das Hotel ist groß und voller Betrieb. Niemand achtet auf ihn, als er in den Fahrstuhl steigt.

Das Zimmer liegt im vierten Stock und die Nervosität steigert sich noch einmal zu einem schmerzhaften Knoten in seinem Bauch, als er leise an die Tür klopft.

Es dauert ein paar Sekunden, bevor er Schritte hört. Er sieht auf die Uhr, hofft, dass er nicht zu lange warten muss, stellt sich gerade hin und pflastert ein vertrauenswürdiges Lächeln auf sein Gesicht. Dann öffnet sich die Tür.

Die wässrigblauen Augen flackern unruhig im runden Gesicht, das sich missmutig verzieht.

„Wer sind Sie? Und was wollen Sie hier? Ich habe –“

„Mein Name ist Lukas. Wir sind verabredet.“

Er tritt ein und von dem untersetzten Mann geht kein Widerstand aus. Er ist zu überrascht, um auch nur ein Wort des Protestes vorzubringen, als Lukas die Tür lautlos hinter sich schließt.

Er weiß, dass diese Mensch Heiner heißt. Heiner hat Familie; eine Frau und zwei Kinder. Ein hübsches Eigenheim und einen anständig bezahlten Job. Anständig genug, um Heiners Gewissen meistens zu betäuben, wenn er sich durch den Paragraphenurwald windet, um seiner Firma den größtmöglichen Gewinn zu bringen. Doch der Stress nagt an ihm, zuviel gutes Essen und zu viele Zigarren tun ihm nicht sonderlich gut.

Außerdem hat Heiner hat Problem mit dem Herzen, das er zu lange ignoriert hat.

„Was zum Teufel wollen Sie hier?“

„Es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Zeit gekommen ist. Folgen Sie mir bitte.“

Die wässrigblauen Augen werden groß und rund, als Lukas eine feuchtwarme Hand ergreift und seine wahre Natur offenbart. Der Schrecken dauert kaum mehr als einen Wimpernschlag, bevor Heiner stirbt.

ooOoo

Die Hälfte der Plätze an der Theke sind leer und er hat die freie Auswahl. Er setzt sich ans Ende, damit er die Tür im Blick hat. Drei Minuten später hat er ein Bier vor sich stehen, das sich nicht zwischen schal und bitter entscheiden kann. Er trinkt es trotzdem, um seinen letzten Auftrag schneller zu vergessen. Er hat den ihm bestimmten Job niemals gern erledigt, doch inzwischen widert es ihn meistens nur noch an. Es gab nur wenige, die freiwillig und lächelnd mit ihm gingen. Die meisten wehrten sich und baten um mehr Zeit, die er ihnen nicht gewähren durfte.

Das Bier schmeckt beim zweiten Glas schon besser und lässt seinen Kopf angenehm summen. Jetzt kann er sich entspannen, zumindest ein wenig, während er nicht an schreckensweite Augen denkt und keine flehentlichen Bitten hört. Er trinkt sein Bier und denkt an nichts, während er eine Zigarette nach der anderen in Luft auflöst. Bis die Schachtel leer ist und er neue ziehen geht.

Inzwischen summt sein Kopf nicht nur, sondern singt das Ave Maria. Seine Schritte sind nicht die Sichersten. Lukas fragt sich, wo die letzte Stunde hin ist. Und er fragt sich, ob er diese Nacht tatsächlich alleine verbringen muss. Er fragt sich, wo Nathan bleibt.

„Scheiße.“

Außerdem fragt er sich, wer sich den Mist mit der Alterserkennung bei Zigarettenautomaten ausgedacht hat. Als wenn das in einem Schuppen wie dem Zero nötig wäre.

„Warte, ich hab’ meine Karte dabei.“

Er wirft einen Blick nach links, in ein grinsendes Gesicht. Er lächelt automatisch zurück, stellt sich neben den Automaten, wartet und betrachtet den Typen, der nervös seine Bankkarte aus dem Portemonnaie kramt. Schlank, blonde, wirre Haare, blaue Augen – nett. Keine Alternative zu Nathan, aber nett.

„Danke.“

Er wirft Geld ein und zieht seine Schachtel. Bei einem Bier kommt man schnell ins Gespräch. Der Typ heißt Tobias, ist knapp über zwanzig und studiert. Tobias ist interessiert, keine Frage. Aber er ist nur Mittel zum Zweck. Lukas’ Blicke schweifen über die inzwischen gefüllte Bar und er will es nicht zugeben, aber er wird langsam aber sicher unruhig, weil Nathan nicht aufkreuzt.

Dafür legt Tobias’ seine Zurückhaltung ab und rückt Lukas auf die Pelle. Eine Hand liegt schon auf Lukas’ Oberschenkel und bierschwerer Atem streift seine Wange.

„… woanders hingehen.“

Lukas hört kaum hin, weil er endlich findet, wonach er den ganzen Abend gesucht hat.

Für einen Moment scheint die Zeit still zu stehen und Lukas blickt ans andere Ende der Theke. Wie magisch angezogen wird sein Blick von dunklen Augen, die unter ebenso dunklen Haaren zu ihm herüberstarren. Und das nicht unbedingt freundlich. Wegen Tobias, der seine Hand gegen Lukas’ Schritt presst. Das war so nicht abgemacht und Nathan wird sauer sein – also genau das, was Lukas bezweckt, um ihrem Spiel die richtige Würze zu verleihen.

Im ersten Impuls will er aufspringen und hinüberrennen, um alles zu erklären. Der Drang ist so stark, dass seine Beine kribbeln und Lukas sich auf die Zunge beißen muss, um nicht alles zu verderben. Stattdessen grinst er, schreibt irgendeine Zahlenkombi auf einen Bierdeckel und schiebt ihn Tobias hin, bevor er sein Glas in einem Zug austrinkt.

„Sorry, muss los. Kannst mich ja mal anrufen.“

Tobias sagt noch irgendwas, aber das hört er schon nicht mehr. Die dunklen Augen von gegenüber sind wichtiger, sie locken und drohen gleichermaßen, als er zur Tür geht und so tut, als wüsste er von nichts. Als würde er den Mann am anderen Ende der Theke gar nicht kennen. Als würde er sich nicht hoffnungsvoll einbilden, Eifersucht in diesem wütenden Blick zu erkennen.

Natürlich ist da keine Eifersucht. Nathan ist niemals eifersüchtig. Er hat gar keinen Grund dazu.

Und Lukas ist auch nicht aufgekratzt wie eine Jungfrau vor ihrem ersten Mal. Er bekommt kaum Luft, als er in die Nacht hinausgeht und sich links hält. Der Weg endet an Mülltonnen und einer kleinen Mauer. Noch immer kann er die Bässe aus der Bar hören; sie wummern durch die Wand an der er lehnt und wartet. Der Geruch steht, ist süß und faulig, aber er kann sicher sein, dass sich kaum jemand hierher verirren wird.

Nicht lang, da hört er auch schon Schritte. Langsam und gelassen auf den nassen Steinen. Lukas spannt sich an, als ein Schatten um die Ecke kommt und Nathan die Gasse betritt. Die Luft um ihn herum läd sich auf; ist wie kurz vor einem heftigen Gewitter, das nur darauf wartet, loszubrechen. Er hat gewusst, dass Nathan sauer ist, hat es gespürt und es elektrisiert ihn nur noch mehr.

Wenn Nathan die Kontrolle verliert, ist dieses Spiel nur noch besser.

Lukas’ Atem geht nur noch flach und viel zu schnell, je näher Nathan ihm kommt. Wieder öffnet er den Mund, will erklären, wo es nichts zu erklären gibt. Doch Nathan ist schon bei ihm; ganz nah, eine Hand an Lukas’ Kehle. Kein Wort wird gesprochen, weder Erklärungen noch Entschuldigungen. Nathans Küsse sind strafend und erregend. Und sie schmerzen, wenn sich seine Zähne in das weiche Fleisch von Lukas’ Unterlippe graben.

Lukas protestiert nicht, hat gar nicht den Atem dazu, so heftig drängt Nathans Körper gegen seinen. Die schmalen Hände scheinen überall zu sein und sind doch nicht genug, gleich, wie intensiv sie drücken, kneifen, streicheln. Lukas stöhnt an feuchten Lippen, öffnet den Mund weiter, für tiefere Küsse, für ein Betteln nach mehr, das ungesagt bleibt.

Nathan versteht es auch so. Die schlanken Hände reißen an Knöpfen und schwarzen Jeans, bevor sie drücken und schubsen und Lukas sich bäuchlings auf einer der Mülltonnen wiederfindet.

Sein Keuchen hallt einsam von den Mauern der schmalen Gasse wider, als er die Beine spreizt und in seine Tasche greifen will. Nathans Finger umschließen sein Handgelenk wie ein Schraubstock, sind unerbittlich. So unerbittlich wie der Schwanz, der sich an seinen Hintern presst. Der Gestank des Abfalls steigt ihm süß und schwer in die Nase, doch die Übelkeit wird von der Furcht verursacht. Furcht vor unausweichlichem Schmerz. Doch es reicht nicht, ihn weniger hart sein zu lassen, ihn weniger zu erregen. Es reicht vor allem nicht, um Nathan abzuweisen.

Er zischt, erschrocken und wenig erleichtert, als er speichelnasse Fingerspitzen spürt; eine magere Vorbereitung, bei der ihm der Schweiß trotz der Kälte aus allen Poren bricht, aber besser als nichts. Nathan zögert nicht, fixiert Lukas’ Hüften, als der auf dem schmierigen Boden auszugleiten droht. Lukas schnappt nach Luft und würgt an einem Schrei, als er Nathan spürt, groß und drängend und erbarmungslos.

Schmerz lässt grelle Lichter in seinem Verstand explodieren, als Nathan zustößt, wieder und wieder. Und in den Schmerz mischt sich Lust, zäh und heiß, lässt Lukas fieberhaft dagegen drängen. Abgehackt flüstert er Anfeuerungen, die nicht nötig sind. Nathan vergisst sich und seine Selbstbeherrschung, nimmt ihn brutal und schnell und Lukas nimmt an, was Strafe und Geschenk gleichermaßen ist.

„… mein… du bist mein…“

Lukas zuckt unter der rauen Stimme an seinem Ohr zusammen, mehr noch, als unter den erbarmungslosen Stößen, die sein Becken gegen dunkles Plastik pressen.

„Dein…“, stöhnt Lukas; spürt, wie Nathan noch mehr in ihm anschwillt. Unkontrolliert und fahrig stößt er zu, als er kommt.

Lukas vergeht das siegessichere Lächeln, als Nathan ihn umfasst. Geschickt ist er, sein Geliebter und er braucht nicht lange, damit Lukas lauter schreit und mit seinem Samen von Unrat bedeckten Boden benetzt.

ooOoo

Lukas schlägt den Kragen seiner Jacke hoch und betrachtet missmutig das große Gebäude, das von unzähligen Menschen in Uniformen umstellt ist. Selbst auf dem Dach des gegenüberliegenden Hauses stehen sie und lauern auf den rechten Augenblick.

Lukas seufzt, als er sich durch die abgesperrte Zone bewegt; er kennt den Ausgang dieses Spieles schließlich schon.

Über Lautsprecher wird mit Stefan verhandelt. Stefan hat ziemliche Geldprobleme und hat es für eine gute Idee gehalten, eine Bank zu überfallen. Der Plan jedoch war Murks und jetzt sitzt Stefan mit zehn Geiseln tief in der Scheiße und weiß nicht vor und nicht zurück.

Stefan ist Lukas’ Kunde.

Und er ist der einzige, der es sieht, als Lukas die Bank betritt und eine Hand ausstreckt.

„Guten Tag, mein Name ist Lukas. Es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Zeit gekommen ist. Bitte folgen Sie mir.“

Stefan starrt ihn an, mit offenem Mund, als der Scharfschütze vom Dach gegenüber sein Ziel trifft.


ooOoo

„Du hattest kein Recht dazu, ihn mitzunehmen. Er war noch nicht soweit.“

Lukas hebt eine Augenbraue und betrachtet Nathans Profil im Licht der Kerzen. Die kantigen Züge flackern im unruhigen Licht und scheinen sich zu verändern. Dabei sind sie doch immer gleich und er würde sie selbst blind erkennen. Lukas dreht sich auf die Seite, das Kinn in seine Hand gestützt und betrachtete den Teil von Nathans Körper, der nicht von der dünnen Decke bedeckt ist.

„Er stand auf der Liste. Ich mache keinen Unterschied und keine Ausnahmen, Nathan, das weißt du doch.“

Dunkle Augen wollen Lukas verbrennen. Dennoch grinst er nur und zuckt die Schultern. Er kennt das. Nathan war schon immer ein schlechter Verlierer. Deswegen liebt er ihn nicht weniger.

„Er hätte gerettet werden können.“

Jetzt ist es an Lukas, die Stirn zu runzeln. Diesen Streit führen sie schon zu lange und er ermüdet ihn. Vielleicht ist es auch der Grund, warum Lukas seinen Job inzwischen nur noch mit Magenschmerzen erfüllen kann. Vermutlich ist das der Preis, den sie zahlen müssen. Nathan glaubt, alles und jeden retten zu können. Es liegt einfach in seiner Natur als Schutzengel.

„Sei nicht albern. Seine Zeit war um.“

Lukas wälzt sich auf den Rücken zurück, Arme vor der Brust verschränkt und versucht, die Wut zu unterdrücken, die in ihm hochflackert. Unzählige Male haben sie es jetzt durchgekaut. Dabei war Lukas auch nicht eingeschnappt, wenn Nathan einen der Menschen vor einem Todesengel schützen konnte.

Was natürlich daran lag, dass er sie früher oder später doch bekam.

„Er war noch nicht alt…“, flüstert Nathan, sich an ihn schmiegend. Jetzt nicht mehr wütend und bestimmend. Jetzt küsst er Lukas’ Wange, ist besänftigend und zärtlich. Ein Engel, dessen Augen voller Unschuld und Berechnung sind. Lukas seufzt und gibt ohne nennenswerten Widerstand auf, schlingt beide Arme um den vertrauten Körper.

„Er war ein Auftrag, den ich erledigen musste. Du weißt, dass wir nicht nachlässig sein dürfen, dass man nicht gut auf uns zu sprechen ist…“

Genaugenommen ist es eine Untertreibung und eine Beziehung wie die ihre eigentlich verboten. Als es herausgekommen ist, waren die Heerscharen in Aufruhr und die Erzengel ratlos. Ihr aller Herr schwieg jedoch schon lange und da sie beide niedere Engel waren, schien eine Verbannung ausreichend Strafe zu sein.

Doch ist es Lukas’ größte Furcht, dass man ihnen einen Fehler unterstellen und sie trennen würde.

„Wir müssen uns unauffällig verhalten, das weißt du doch“, wisperte er, Nathans Gesicht zwischen die Hände nehmend, um weiche Lippen zu küssen. „Ich würde sie dir zuliebe alle am Leben lassen, doch wie sähe die Welt dann aus…?“

Nathans Lächeln entschädigt für den Streit. Nathans amüsiertes Lachen jedoch entschädigt für alles. Erst recht, als er an Lukas’ Körper herabgleitet und ihn küsst. Überall. Lukas entspannt sich, eine Hand in dunkle Strähnen vergraben, die an Seidigkeit nicht zu übertreffen sind.

Er ist schon hart, als die flatternden Küsse seine Leisten erreichen und warmer Atem seine Hoden streift. Und er muss sich zwingen, nicht unbeherrscht zu sein, als Nathan ihn auch dort küsst, wo es drauf ankommt. Nur viel zu zart, viel zu vorsichtig. Lukas spannt sich an, stöhnt, als er eine weiche Zunge spürt, die seine Spitze umkreist.

Nathan neckt ihn, hält ihn hin und als Lukas doch ungeduldig wird und nach oben stößt, fixieren ihn schlanke Finger. Lukas ist dieser Folter ausgeliefert, die Nathan verstandraubend gut beherrscht.

Und für die er sich verdammt viel Zeit nimmt.

Nathan lacht leise; ein glühender Hauch an Lukas’ gereizten Nerven, bevor er seine Zungenspitze in den kleinen Schlitz presst und Lukas kaum mehr tun kann, als schreiend den Kopf in den Nacken zu werfen, vor Genuss. Er bettelt. Er fleht um Erlösung und um Gnade; zuckend vor Lust, als Nathans Mund sich einladend öffnet und die Finger verschwinden, die seine Hüften halten.

Nathans Lippen umschließen ihn im richtigen Moment und Lukas schluchzt erleichtert, als er zustößt und sachtes Saugen spürt, das seine Qual rasch beendet.

ooOoo

Lukas bewegt sich so sicher durch das verschlungene Labyrinth der Flure, als wäre er hier zuhause. Der Ort ist tatsächlich recht vertraut. Er kennt den Geruch der Desinfektionsmittel, den nach Urin und Fäkalien. Und den von Tod und Verfall.

Er kennt die emsige Betriebsamkeit, die quäkenden Maschinen, die Alarmtöne, die aus allen Ecken kommen. Es fasziniert ihn, dass die Menschen, die hier arbeiten jeden einzelnen auseinanderhalten können. Im Vorbeigehen wirft eine der Schwestern einen Blick auf die Überwachungsmonitoren und klickt den Alarm mit einem lauten „Ist gut!“ weg.

Lukas bleibt vor einem Zimmer stehen, in dem der Monitor einen anderen Alarm gibt, durchdringend und grell. Es ist keiner seiner Kunden, aber er hat noch Zeit und er ist neugierig.

Wieder ein Ruf, kurz und knapp. Der Tonfall allein alarmiert mehr als die Maschine und Lukas sieht fasziniert zu, wie sie gerannt kommen. Jeder scheint zu wissen, was zu tun ist, dennoch sieht es aus wie das pure Chaos. Der Ton ist rau und knapp und sie haben Erfolg, ihren Patienten zu retten.

Lukas lässt sie und geht weiter, bis zum letzten Zimmer. Die Frau blickt ihm entgegen und lächelt, als Lukas die Hand ausstreckt.

„Mein Name ist Lukas.“

In ihrem Hals steckt ein Röhrchen aus Plastik durch das sie röchelnd Luft holt und verstehend nickt, als sie nach seinen Fingern greift. Ihre Hand ist zerbrechlich und die Haut wie Pergament. Sie ist alt und hat ihn erwartet. Schon so lange, dass sie ganz freiwillig folgt.

Wieder grelles Piepen, wieder schnelle Schritte, doch diesmal kommen sie ganz umsonst.

ooOoo

Lukas beißt sich schon auf die Lippen, um nicht zu lachen, als er die Wohnung betritt und ihm der Geruch nach Kuchen entgegenkommt. Angebrannter Kuchen.

Er weiß, was ihn noch erwartet, als er die Küche betritt und wird nicht enttäuscht. Nathan blinzelt schuldbewusst und kratzt pro forma an einem Stück Holzkohle herum, das noch immer raucht und die ganze Wohnung mit kratzigem Gestank erfüllt.

Wesentlich interessanter jedoch ist, dass Nathan eine weiße Schürze trägt und mehr nicht.

„Hallo, Schatz. Ich bin zuhause.“ Lukas schafft es ernst zu bleiben, weil er dieses Spiel schon kennt. Nur beim ersten Mal hat es ihn so sehr überrascht, Nathan in der Rolle einer menschlichen Klischeehausfrau zu sehen, dass er ihn gefragt hat, ob er den Verstand verloren hat.

Manchmal mag Nathan solche Spiele und Lukas hat sich daran gewöhnt. Sogar an die Schürze und die weißen Strümpfe und die hohen Schuhe, in denen Nathan erstaunlich gut laufen kann. Inzwischen mag er es sogar ein wenig.

„Mir ist da ein furchtbares Missgeschick passiert…“

Noch immer schafft es Lukas, nicht einmal zu grinsen, als Nathan auf ihn zustöckelt und mit übertrieben getuschten Wimpern klimpert.

„Ich habe deinen Kuchen anbrennen lassen.“

„Tatsächlich“, stellt Lukas das Offensichtliche fest und beißt sich auf die Zunge, als Nathans Finger seinen Hemdkragen packen und ihn mit sich ziehen.

„Ja. Und dafür musst du mich ganz sicher bestrafen.“

Nathan runzelt die Stirn und die braunen Augen blitzen warnend. Jetzt grinst Lukas doch, weil er es liebt, Nathan ein bisschen zu ärgern.

„Muss ich?“

„Ja, und zwar gleich hier, auf dem Tisch“, faucht Nathan, aus der Rolle fallend. Er holt Luft, vermutlich, um sich zu beschweren, dass Lukas nicht richtig mitmacht.

Doch Lukas hat ihn genug hingehalten und drängt ihn gegen den Tisch und darauf, küsst ihn und ist froh, dass unter der Schürze nicht viel mehr als warme, weiche Haut ist.

ooOoo

Die Bar ist fast leer und Lukas ist erleichtert. Keine faden Anmachen, während er sich sinnlos zuschüttet, um zu vergessen. Vielleicht reicht es aber auch, dass er dumpf in sein Glas starrt, damit er nicht angequatscht wird.

An Tagen wie diesen hasst er seine Aufträge. Dann hasst er das Geräusch, mit dem das Pergament mit den Daten des Kunden auf den Boden fällt. Dann hasst er es, tun zu müssen, was seine Natur ist.

Und er will sich nicht ausmalen, was Nathan dazu sagen wird.

Genau deswegen sitzt Lukas auch in dieser verdammten Bar und nicht zuhause. Nathan wird wissen, was vorgefallen ist. Er weiß es immer. Und Lukas will keinen Streit. Nicht heute.

Lukas trinkt aus und hebt gleichzeitig die Hand für ein weiteres Glas. Er will das Kind vergessen, das viel zu wenig Zeit gehabt hat, bevor er zu ihm geschickt worden ist. Er hat nicht oft Aufträge, die ihm so nahe gehen. Er hat es sich nie leisten können, dieses Mitleid, das ihn jetzt schier zerreißt. Dabei ist es heutzutage sogar ruhig geworden, was das betrifft. Lukas erinnert sich auch noch an andere Zeiten. Zeiten, in denen er kaum eine freie Minute hatte, weil die Aufträge wie die Blätter im Herbst vom Himmel gefallen waren.

Doch diese Zeiten sind lang vorbei und Nathan hat mit seinem Gequatsche, dass das Leben unter allen Umständen unantastbar ist, den Weg zum schlechten Gewissen geebnet.

„Du hast genug, denke ich. Komm.“

Lukas blinzelt und starrt Nathan an, der wie hergezaubert neben ihm steht, eine Hand ausstreckt, die Lukas automatisch greift. Nathans dunkle Augen sind ernst, aber nicht vorwurfsvoll, als sie die Bar verlassen. Die Nacht ist kalt und still. Kaum jemand ist noch unterwegs. Es muss spät sein, aber Lukas weiß nicht, wie spät.

„Nathan…“

„Ich weiß. Komm mit.“

Lukas schweigt, als schlanke Finger sich um seine schlingen und folgt einfach. Er erinnert sich daran, wie sie damals auf die Erde gegangen sind. Degradiert und verstoßen, aber nicht getötet. Lukas vermutet immer noch eine perfide Strafe Gabriels, dass Nathan ein Schutz und er selbst ein Todesengel wurde. Wie Feuer und Wasser und von Natur aus nicht besonders gut aufeinander zu sprechen. Dennoch haben sie es geschafft, all die Jahrhunderte hindurch, bis heute.

Und bis heute kann Nathan ihn mit einem Blick alles andere vergessen lassen.

Die braunen Augen nehmen Lukas gefangen, mehr noch als die fordernden Hände, die ihn erst seiner Kleider entledigen und dann auf das Bett drücken. Die rauen Fingerspitzen kribbeln auf Lukas’ Haut, gleiten abwärts und werden spürbar wärmer, sie verbrennen ihn, als Nathans Magie zu wirken beginnt.

Anscheinend will Nathan sich Zeit nehmen, viel Zeit und Lukas erzittert schon jetzt vor Erregung und Erwartung gleichermaßen. Er keucht, als Nathan seinen Schwanz in die Hand nimmt und er sofort so hart wird, dass ihn schwindelt. Nathans Lächeln ist ein Versprechen, Lukas wirklich alles vergessen zu lassen.

Lukas gibt sich dem hin, kann nie genug davon bekommen, Nathan zu spüren, oder ihn anzusehen. Diesen schlanken, schönen Körper, dem Zeit nichts anhaben kann. Die dunklen Locken, die ihm in die Stirn fallen, die schmalen Lippen, die so weich sein können…

So wie jetzt, als sie ihn küssen, überall und zum Schluss auf den Mund, während Nathan über ihm kniet. Die Lust pulsiert zäh und träge durch Lukas’ Adern, als er nach Nathan greift, ihn auf sich zieht. Er ist vorsichtig, als er eindringt, Lukas ist immer vorsichtig. Er bringt es nie über sich, Nathan hart zu nehmen – nun, jedenfalls anfangs nicht.

Nathan stöhnt und lacht gleichzeitig, flüstert ihm ein paar schmutzige Anfeuerungen ins Ohr, die Lukas überhört. Er weiß, dass Nathan höchstwahrscheinlich nicht kaputt gehen wird, vielen Dank auch. Er würde es sich nur nie verzeihen können, diesen Lippen an seinem Hals auch nur einmal einen Schmerzenslaut zu entlocken.

Nathan lacht ihn aus, dabei ahnt er wohl nicht, wie schwer ihm diese Zurückhaltung fällt. Wie gern er schnell und tief in diesen vertrauten Körper stoßen würde, um seine Qual rasch zu beenden. Die Lust ist jetzt keine Glut mehr sondern Feuer, das ihn von innen versengt.

Und das nicht gelöscht werden kann.

Nathan lächelt, als er sich auf ihm bewegt. Er weiß, dass seine Magie wirkt, dass sie noch über Stunden wirken wird, die ganze Nacht lang. Gleich, ob Lukas sich unter ihm aufbäumt und schreit, alle Zurückhaltung und Vorsicht vergessen. Gleich, ob Lukas im Morgengrauen um Gnade fleht und es doch nicht ernst meint.

Wieder und wieder kommen sie, bis zur vollkommenen Erschöpfung von Leib und Seele. Bis sie im hellen Tageslicht aneinandergeschmiegt einschlafen. Lächelnd und glücklich.

Gabriel hat ihnen damals gesagt, dass sie wieder in ihre Heimat dürfen, wenn sie von dieser Sünde abließen.

Dabei war der Himmel, ihr Paradies doch hier.

Ende
Zuletzt geändert von Ria am 7. Aug 2011, 21:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Alraune » 10. Apr 2011, 18:49

Aaaaahhhh. Sehr, sehr schön 8-)
Gefällt mir sehr gut^^ Gut geschrieben und ich mag es, wie du die zwei als Gegensätze charakterisierst :) Nicht zu viel Story, aber auch nicht zu wenig, gerade richtig als Drumherum für sehr netten Porn :P Der Blowjob gefällt mir seeeehr gut, und auch Nathan als Hausfrau ist klasse :D
Auch nettes Ende, schönes Happy End <3 Und genau, das ist doch viel mehr Paradies als auf einer Wolke zu sitzen und von kleinen fetten Engeln mit Trompete umflattert zu werden :P
(Nur einmal ist dir beim ersten Lemon ein Olaf anstatt einem Lukas reingerutscht^^ ;))
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Ria » 10. Apr 2011, 19:25

Danke sehr, freut mich, dass es dir gefällt :herz:

Und das mit Olaf ist mir jetzt peinlich xD Hab ich direkt mal geändert. Das kommt davon, wenn man mittendrin den namen wechselt und aus nem Studenten einen Engel bastelt xD
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Re: Original - Paradies

Beitragvon BlackPriestess » 10. Apr 2011, 19:31

Wie geil *.* (ja, das war absichtlich zweideutig gemeint - geil ist es aber in jeder Hinsicht XD). Ich merk schon jetzt, das wird jetzt ein wenig wirr, aber was soll's:

Ich liebe die Jungs. Ich finde, die sind dir super gelungen. Sie sind sehr menschliche und nicht gerade perfekte Engel, genau das macht sie so liebenswert. Ganz toll auch, wie... amtlich der arme Lukas ans Werk geht, wohl, um sich von dem "Auftrag" ein wenig zu distanzieren: "Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen..." *rofl*

Interessant finde ich auch das Detail, dass die Engel nur dann gesehen werden, wenn sie es wollen (oder habe ich das falsch verstanden?). Bei Aufträgen nicht, in Bars schon... und dieser Typ wäre sicher ganz ohne Auftrag von oben tot umgefallen, wüsste er, dass er gerade einen Todesengel begrabbelt hat *g*.

Die Krankenhausszene hat mich schon ziemlich schaudern lassen, aber ich komme mit *dem* Thema ja eh nicht so gut klar, wie du nur zu gut weißt ^.~ Und ich fand sie trotzdem wunderschön "gezeichnet". Da hat man gesehen, dass du nur ein gannnnz klein wenig bescheid weißt und so ^.~

Die Beziehung zwischen den Beiden... ich finde sie herzerweichend. Sie sind zusammen glücklich und lieben sich, obwohl man sie perfiderweise damit bestraft hat, genaue Gegensätze zu sein. Obwohl sie ihre Liebe als Sünde empfinden, wie es ihnen eingetrichtert worden ist... (mir gefällt auch, wie du an dieses Thema ganz neutral und *wirklich* aus Lukas' Sicht drangehst, ich hätte mir den einen oder anderen Spruch sicher nicht verkneifen können *lach*).

Die Kinks hast du bravurös eingebracht *.* Und wenn man praktischerweise ein bisschen mehr Macht zur Verfügung hat als Otto Normalbishi, gehen die multiplen Orgasmen eben doch *gg*. Hach und den sonst recht dominant wirkenden Nathan (Mülltonnen!Sex *.* das war so toll, dass man das jetzt als einzelnen Kink in die Liste aufnehmen sollte ^^) in Schürze zu sehen, war auch sehr schön ^.~ Und Lukas, der nur ihm zuliebe den Ehemann gibt *g*.

Jup, der Olaf ist mir auch aufgefallen. Ist aber doch ganz gut, dass daraus Lukas wurde, Olaf ist zumindest nicht auf meiner Top-10-Liste heißer männlicher Vornamen *lol*.

Alles in einem, einfach toll. Wundervolle Story <3
Kickass!Loki plz.
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Ria » 10. Apr 2011, 22:24

Danke schön, Süße^^ Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat ^^

Die Jungs waren hin und wieder ein bisschen störrisch, deswegen bin ich nicht ganz so zufrieden. Aber im Großen und Gnazen haben sie sich gut in ihre Rollen eingefügt xD

Ja, bei einem Auftrag werden sie nicht gesehen xD Wäre ja auch irgendwie recht unpraktisch. Und dass die beiden irgendwie menschlich sind... nach all den Jahrhunderten bliebt das nicht aus, denke ich zumindest^^

Ja, diese ganzen Sterbeszenarien... ich hatte mich auch erst gefragt, ob das nicht alles zu düster ist, aber was solls. Es passte irgendwie doch^^

Btw, wenn er nicht zum Engel mutiert wäre, wäre es tatsächlich ein Olaf geworden xD Aber ich bin jetzt auch ganz froh um Lukas *g*

Vielen Dank für das tolle Review zu meiner kleinen Story <3
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Antares » 18. Mai 2011, 09:46

„Ich würde sie dir zuliebe alle am Leben lassen, doch wie sähe die Welt dann aus…?“

Da hat er wohl Recht. Und das ist ein ganz hervorragender Konflikt, den du dir für die beiden ausgesucht hast. Denn viel konträrer als Schutz- und Todesengel geht es ja kaum mehr.

Es gefällt mir, wie du die Story entwickelst, und wie der Todesengel nach getaner "Arbeit" Sex braucht. Und die diversen Kinks hast du wirklich prima eingebaut - mal heiß, mal witzig (die Schürze! *g*) - und auch der Schlusssatz ist ganz klasse gewählt!
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Ria » 23. Mai 2011, 21:03

Danke sehr ^^

Ich mag den Konflikt zwischen den beiden auch. Es bietet zumindest genug Zündstoff *g*

Und bei den Kinks hat mir ausgerechnet die Schürze die meiste Mühe bereitet, weil ich die Rollenspiele total verdrängt hatte xD
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Re: Original - Paradies

Beitragvon velence » 19. Jun 2011, 18:11

Ich bin also nicht die einzige, die ein wenig Story um einen PWP schreiben muss.^^

Ziemlich menschliche Engel.
Die beiden sind ein tolles Paar, wie du sie geschrieben hast. Gefällt mir sehr gut.
Ebenso der Rough!Sex. Sexy & dirty. *g
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Ria » 20. Jun 2011, 00:55

*g* Nein, ich bin da unverbesserlich. Die letzte Story, die nur PWP werden sollte, ist nach über 30 Kapiteln immer noch nicht beendet ;)

Ja, die beiden sind wirklich ziemlich menschlich geraten. Ich entschuldige das einfach mit der Ausrede, dass sie schon so lange unter Menschen leben, dass sie sich angepasst haben xD

Aber schön, dass sie dir gefallen :0337rainbow:
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Re: Original - Paradies

Beitragvon Sammy-chan » 28. Aug 2011, 20:12

So, Ria, jetzt ahb ich deine Kinkpokerteilnahme ja auch endlcih aml gelesen ;)

Dwaaaaw, ich mag sie ja beide deine Charas, sowohl Nathan als auch Lukas. Wobei ich NAthan erst gar nicht so richtig greifen konnte vom Charakter, erst duster und dann stellt der sich einfach als Schutzengel heraus.
Aber ich muss sagen, dass du die Kinks genutzt hast, um den beiden ein sehr kreatives und abwechslungsreiches Sexleben zu bescheren :jajaja: Am besten hat mir ja das mit den Rollensopielen gefallen und Nathan als HAusfrau, die wegen ihrem verkohlten Kuchen bestraft werden will :boys_lol:
Allerdings habe ich mich schon sehr gewundert, als aich auf der letzten Seite ankam und noch immer keine multiplen Orgasmen am start waren, da hatte ich mcih doch schojhn so drauf gefreut. Die sind asuch ein bisschen kurz gekommen, wenn cih jetzt mal ehrlich bin XDD

Aber cih mochte die süße, romantische Story, die dahintersteckte :herz: Verbannt vom Himmel und müssen einem gegensätzlichen Job nahcgehen, die Ärmsten (aber so ist der Himmel <.< ), aber das nehemn sie alles in Kauf, um ihrer Sünde nachgehen zu können :herz: :herz: :herz:
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